Airbus A321 von Laudamotion: Die Fluglinie fliegt noch hohe Verluste ein.

150 statt 100 MillionenLaudamotion fliegt tiefer in die roten Zahlen

Ryanair korrigiert die Prognose für ihre österreichische Tochter: Der Verlust von Laudamotion fällt 50 Prozent höher aus als geplant.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Es ist ein kleiner Erfolg. Laudamotion darf die neun Flugzeuge vorerst behalten, die Lufthansa ultimativ zurückfordert. Ein britischer Richter wies die deutsche Fluggesellschaft offenbar an, schriftlich zuzusichern, dass keine weiteren Handlungen vorgenommen werden, die den Flugbetrieb der österreichischen Ryanair-Tochter stören. Dies behauptet Laudamotion-Chef Andreas Gruber in einer internen E-Mail an seine Mitarbeiter.

Lufthansa wirft der österreichischen Ryanair-Tochter vor, Leasinggebühren nicht bezahlt zu haben. Deshalb kündigte sie Mitte Juli den Vertrag für die Flieger per sofort. Die endgültige Entscheidung zum Streit wurde aber vertagt. Die Hauptverhandlung findet erst am 19. November statt. Bis dahin darf Laudamotion die neun Flieger also behalten, die rund die Hälfte der Flotte ausmachen.

Teures Kerosin

Trotzt richterlicher Schützenhilfe läuft es für Laudamotion nicht gut. Bei der Vorstellung der Resultate des ersten Quartals erklärte Ryanair am Montag (23. Juli), die Verluste der österreichischen Tochter würden für das gesamte Jahr 2018 wohl rund 150 Millionen Euro betragen - 50 Prozent mehr als bisher geplant. Schuld daran seien steigende Kerosinpreise und überraschend tiefe Ticketpreise.

Ryanair macht aber auch Lufthansa verantwortlich. Der Leasingvertrag für die neun Flieger sei zu teuer. Zudem habe die deutsche Fluglinie zu wenig Jets zur Verfügung gestellt. Das habe sich bemerkbar gemacht. 2020 werde Laudamotion nach dem «schwierigen Startjahr» erstmals schwarze Zahlen schreiben, so der irische Billigflieger weiter.

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug über die Piste hinausgeschossen und am Stand zum Stehen gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies