Embraer-Jet von KLM: Gratis-Pendeln ist bald Geschichte.

Neu PendlerpauschaleKLM-Crews können nicht mehr gratis zur Arbeit fliegen

Pilotinnen und Piloten und Flugbegleitende, die im Ausland wohnen, konnten bei KLM bislang gratis zur Arbeit fliegen. Das ändert sich jetzt.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

In Land A leben, in Land B arbeiten. Einige Airline-Mitarbeitenden tun das. Cockpit- und Kabinenbesatzungen können bei den meisten Fluggesellschaften zur Arbeit pendeln.

Manchmal erhalten sie dafür Zugang zu vergünstigten Standby-Tickets, wie etwa bei Lufthansa. Manchmal müssen sie selbst dafür zahlen - wie etwa bei Billigairline Norwegian. Manchmal können sie aber auch gratis fliegen. Wie zum Beispiel bei KLM.

Widerstand in der Politik

Doch das hat bald ein Ende, berichtet das Nachrichtenportal NOS. Pilotinnen und Piloten müssen künftig eine monatliche Pendlerpauschale zahlen. Das gehe aus dem vorläufigen Tarifvertrag zwischen KLM und der Gewerkschaft VNV hervor, der auch eine Lohnerhöhung von vier Prozent und eine Einmalzahlung vorsieht.

Die Gratisflüge waren umstritten. Sie gerieten erstmals in die Kritik, als die Airline wegen der Corona-Krise Staatshilfen in Anspruch nehmen musste. Der Staatliche Beauftragte, ein unabhängiges Kontrollorgan, das die Einhaltung der Bedingungen für die staatliche Beihilfe überwacht, hatte erklärt, die Regelung könnte Steuervermeidung fördern.

Nicht viel Personal betroffen

Das sei zum Beispiel der Fall, wenn die Crews in anderen Ländern geringere Einkommenssteuern zahlen als in den Niederlanden, und den Anreiz dazu haben, weil sie gratis zur Arbeit fliegen können. KLM hatte stets betont, dass die Regelung legal sei und bei vielen anderen Fluggesellschaften ebenfalls üblich. Dennoch hatte sich laut NOS Widerstand in der Politik formiert.

Viele Mitarbeitende sind von der Änderung nicht betroffen. Nur 2,9 Prozent des fliegenden Personals von KLM wohnt im fernen Ausland und muss künftig eine Pendlerpauschale zahlen.

Mehr zum Thema

Pieter Elbers: «Durch den Transport von Fracht können wir einen signifikanten Teil der variablen Kosten decken.»

«KLM braucht Passagiere aus Deutschland»

Stolzer Vater mit seinen zwei Töchtern: Jetzt können alle zusammen fliegen.

58-jähriger Pilot wechselt Airline, um mit Töchtern zu fliegen

Dunkelblau ist die neuerdings vorherrschende Farbe bei den Uniformen von Air Baltic.

Air Baltic kleidet fliegendes Personal neu ein

Cockpitpersonal bei der Arbeit: Wo verdient man in Europa am meisten?

So viel verdienen Pilotinnen und Piloten in Europa

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies