Flieger von Alitalia: IAT würde gerne Name und Logo übernehmen.

AntwortschreibenItalien will EU Alitalia-Bedenken ausreden

Die EU will sicherstellen, dass die neue italienische Nationalairline nicht doch im Kern die alte ist. Doch Italien pocht auf wichtigen Übernahmen von Alitalia.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Am 8. Januar schickte die EU-Kommission einen Brief an die Vertretung Italiens in Brüssel. Darin enthalten waren mehr als 120 Fragen zur neuen geplanten Nationalairline, vorerst ITA genannt, Italia Trasporto Aereo. Zudem machten die Wettbewerbshüter deutlich, dass es sich wirklich um eine neue Fluglinie handeln muss, nicht nur um eine umfirmierte Alitalia.

Jetzt hat das italienische Wirtschaftsministerium der EU geantwortet. Die Zeitung Corriere della Sera konnte das 32-seitige Schreiben einsehen. Demnach stellt das Ministerium zuerst klar, dass es sich bei ITA um eine staatliche Neugründung handele. Für die Zukunft sei aber der Einstieg privater Investoren vorgesehen und sogar ein Börsengang denkbar.

Noch nichts von Alitalia übernommen

Es habe bisher noch keine Übernahme von Vermögenswerten von Alitalia gegeben, heißt es weiter. Der Verkauf der insolventen Fluggesellschaft als Ganzes oder in Teilen liege unabhängig in der Verantwortung von Sonderverwalter Giuseppe Leogrande.

Die künftigen Mitarbeitenden von ITA werden laut dem Schreiben nicht von Alitalia übernommen, sondern frei am Markt engagiert und mit Verträgen nach eigenen Kriterien ausgestattet, so die Italiener. Der bisherige Businessplan bis 2025 sei allerdings erst vorläufig, da man die Entwicklung der Pandemie abwarten müsse, betont das Ministerium.

Italien pocht auf Logo von Alitalia

Soweit versucht Italien der EU klar zu machen, dass es sich um eine eigenständige neue Airline handeln wird. Allerdings macht das Schreiben auch klar, dass man viele Punkte anders sieht als die Kommission. So heißt es in dem Schreiben, dass man durchaus die Marke Alitalia, den Flugcode und das Meilenprogramm übernehmen will.

Gerade das Logo der Airline sei wichtig, da sonst eine andere Fluggesellschaft dieses Erkennungszeichen kaufen und für Verwirrung sorgen könnte, so die Argumentation. Die EU-Kommission hatte dagegen empfohlen: «Die Marke Alitalia sollte von der neuen Gesellschaft nicht beibehalten werden.» Sie sei ein symbolischer Indikator für Kontinuität, die es aber aus Wettbewerbssicht nicht geben darf.

Rom Fiumicino als Drehkreuz

Ebenfalls entgegen der Empfehlung der EU betont Italien, man sei darauf angewiesen, die Bereiche Bodenabfertigung und Wartung von Alitalia zu übernehmen. Alles andere würde ITA wirtschaftlich zum Nachteil gereichen. Das Ministerium weist zudem zurück, ITA werde Drehkreuze an den Flughafen Rom Fiumicino und Mailand Linate betreiben. Nur Fiumicino sei als Hub eingeplant, Linate werde dem Punkt-zu-Punkt-Verkehr dienen, vor allem für Geschäftsreisende. Auf die Slots an beiden Airports sei man allerdings angewiesen.

Mehr zum Thema

Flieger von Alitalia: Die Marke wird wohl kaum fortbestehen.

Italiens neue Nationalairline muss auf Namen Alitalia verzichten

Embraer E190 von Alitalia: Der Staat hat die Airline gerettet.

Staat gründet neue Firma zur Alitalia-Rettung

Boeing 777 von Alitalia: Drei Milliarden Euro Startkapital geplant.

Neue Alitalia gibt Lufthansa und Air France-KLM Zeichen

ticker-eu-europaeische-union

EU verbietet nachträgliche Kerosinzuschläge bei Flugtickets

Video

03cb5639-a63e-4644-b420-139634c38344
Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt kämpft mit der Angst vor einem Hantavirus-Ausbruch. Nun warf ein britischer Airbus A400 M medizinisches Material über Tristan da Cunha ab – begleitet von Fallschirmjägern und Notfallmedizinern.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg