Airbus A340-600 von Iberia: Gefahr des Groundings.

«Iberia könnte verschwinden»

Eine Woche lang wurde die spanische Fluglinie bestreikt. Ihre Situation verschlimmerte sich dadurch weiter. Die Verantwortlichen sind besorgt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Für Josep Piqué ist klar: «Iberia muss seine Kosten anpassen und seine Strategie beim Streckennetz überdenken». Sonst sehe es schlecht um die traditionsreiche Fluglinie aus, so der Präsident der Tochtergesellschaft Vueling. «Hier steht das Überleben auf dem Spiel.» Nicht nur er sehe das so, auch die Verantwortlichen bei Iberia selbst schlössen das Schlimmste nicht mehr aus. Wenn jetzt bei der Nationalairline nichts geschehe, dann sei «die Hypothese eines Verschwinden des Unternehmens plausibel», meinte Piqué kürzlich bei einer Medienkonferenz weiter, wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet. Er wünsche dem Management «Glück und Erfolg», so der Vueling-Präsident.

Doch nach einer schnellen Verbesserung sieht es derzeit nicht aus. Am gestrigen Freitag (21. Februar) streikten die Mitarbeitenden der Airline bereits den fünften Tag in Folge. Rund 1220 Flüge fielen während dieser ersten Streikwelle schon aus. Die Gewerkschaften fordern eine Jobgarantie für die nächsten drei Jahre. Und sie sind bereit, die Proteste noch auszuweiten. Und danach sieht es derzeit aus.

«Nationales Drama»

Ohne Resultate der Gespräche mit dem Management stellen die Arbeitnehmervertreter weitere Streikwellen in Aussicht. Die zweite ist für den 4. bis 8. März, die dritte für den 18. bis 22. März geplant, sofern das Management nicht einlenkt. Jeder Streiktag kostet die Airline gemäß Angaben der Regierung rund 10 Millionen Euro.

Ein Ende von Iberia wäre gemäß Piqué ein «nationales Drama». Schließlich hielten die Spanier das Unternehmen quasi für ihr Eigentum. Einige Länder mussten dieses Drama freilich bereits erleben - so gerade die Ungarn mit ihrer Malev oder vor etwas mehr als zehn Jahren die Schweizer mit ihrer Swissair.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin