Flugzeug der Air Méditerranée: Drei Investoren wollen die konkursite Fluggesellschaft retten.

Ende gut ...?Hoffnung für kriselnde Air Méditerraneé

Gleich mehrere Retter in Not wollen die konkursite Air Méditerranée mit verschiedenen Rettungsplänen vor der Liquidation bewahren.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Das Schicksal meint es wohl doch besser mit der konkursiten Air Méditerranée als gedacht: Am 1. Februar wird entschieden, wie es mit der Airline, die vergangenes Jahr Konkurs anmelden musste weitergeht – und es sieht gar nicht so schlecht aus.

Zwei französische Direktoren der ehemaligen AOM Airline sollen in die Bresche springen und mit einer Finanzspritze von jeweils 5 Millionen Euro aushelfen. Der Vorschlag, welcher nur die Vermögenswerte der Airline und nicht die Schulden abdeckt, soll nun vom französischen Konkursamt geprüft werden. Man will aus den Aktiven des Unternehmens dann eine neue Firma gründen. Name: «Exklusive».

Griechische Tochter würde veräußert

Sollte der Rettungsplan gelingen, würden alle 220 Mitarbeiter ihre Stelle behalten können. Lediglich die operative Basis würde dann nach Toulouse Blagnac übertragen werden. Die griechische Tochtergesellschaft Hermès Airlines jedoch würde laut Plan schnell veräußert werden.

Die beiden Financiers waren nicht die einzigen Interessenten.  Der algerische Bauleiter Ali Hadad wollte ebenfalls in Air Méditerrannée investieren, jedoch dürfte er aufgrund des Europäischen Investitionsgesetzes lediglich einen Anteil von 49 Prozent der konkursiten Airline übernehmen. Daher schied er inzwischen aus. Doch auch die Kronfavoriten dürfen sich nicht sicher sein. Sie müssen ihr Dossier überarbeiten. Die Richter hielten es für zuwenig gut.

Konkurs droht immer noch

Ganz abgewandt wurde der Schlimmstfall also noch nicht. Sollte der Antrag vom französischen Konkursgericht abgelehnt werden, so könnte Air Méditerranée in Liquidation gezwungen werden. 220 Mitarbeiter würden ihren Job verlieren. Air Méditerrannée hatte mit ihren sieben Flugzeugen am Ende nur noch rund acht Flüge täglich im Angebot.

Mehr zum Thema

Kontrollturm am Flughafen Paris Charles de Gaulle Airport: Die französische Flugsicherung braucht Veränderung.

Frankreichs Flugsicherung verursacht mehr als zwölf Jahre Verspätung - in einem Jahr

ticker-frankreich

Frankreich reduziert Ticketsteuer für 26 Inlandsstrecken

ticker-frankreich

Frankreich schließt Modernisierung ihrer Breguet Atlantique 2 ab

Flugzeugkabine: Die Zahl pöbelnder Passagiere nimmt zu.

Frankreich geht härter gegen Pöbelpassagiere vor – doch die Regelung hat einen Schwachpunkt

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack