Flieger von Skymark: Bald mit neuer Marke unterwegs.

Neue MarkeHeißt Skymark bald Sky Bee?

Die japanische Airline steht unter Gläubigerschutz. Für ihre Wiederauferstehung will sie ganz bei Null beginnen. Einen Lieblingsnamen gibt es auch schon.

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Ist der Ruf ruiniert, dann dauert es oft Jahre, ihn wieder herzustellen. Skymark ist so ein Fall. Das Image der japanischen Fluglinie ist futsch, seit sie sich in die Insolvenz rettete und nun auch noch bekannt wurde, dass die Schulden viel höher sind als gedacht. 300 Milliarden Yen betragen sie (2,3 Milliarden Euro) und nicht 70 Milliarden Yen, wie bei Bekanntgabe der Insolvenz gemeldet.

Dennoch hat Skymark Wiederauferstehungspläne. Ein wichtiger Teil davon sei eine Neupositionierung der Marke. Dazu gehören ein neuer Name, ein neues Design und auch neue Uniformen. «Wir wollen bei Null anfangen», sagte Nobuo Sayama, Chef der Investmentfirma Integral Corporation, die sich an Skymark beteiligte und die Airline nun durch die Restrukturierung paukt. Einen Lieblingsnamen habe man bereits: Sky Bee. Es sei allerdings noch nicht sicher, ob das der definitive Name sei, so Sayama. «Aber Sky wird definitiv wieder ein Teil davon sein.»

A380 abbestellt

Angefangen hat die Abwärtsspirale von Skymark mit der Abbestellung von sechs Airbus A380. In einer reinen Business-Class-Konfiguration sollte er Passagiere nach Europa und in die USA fliegen. Doch Skymark konnte sich die Superjumbos wegen zunehmender Konkurrenz im Inland schließlich nicht mehr leisten. Die Airline trat nach langen Verhandlungen vom Vertrag zurück und vereinbarte mit Airbus eine Strafzahlung. Ob der europäische Hersteller das Geld je bekommen wird, ist wegen der Insolvenz unklar.

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