Fly 2 Galicia: Ihre Partnerin Flyyo wird zum Problem.

Partner FlyyoFly 2 Galicia gerät wegen heiklen Israel-Flügen schon vor dem Start unter Druck

Die neue virtuelle Fluggesellschaft für Santiago de Compostela plant ihren Start für Dezember. Dass Fly 2 Galicia ihre Flüge von der rumänischen Charterairline Flyyo durchführen lassen will, wird nun allerdings zum Problem für sie.

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Eine neue virtuelle Airline namens Fly 2 Galicia will ab dem 1. Dezember Santiago de Compostela mit acht Zielen verbinden, darunter auch München. Durchführen soll die Flüge die rumänische Charterfluggesellschaft Flyyo, die eine Flotte von drei Airbus A320 betreibt. Bis dahin klingen die Pläne interessant, aber nicht besonders aufsehenerregend.

Das änderte sich jedoch, als spanische Medien kürzlich auf einen Bericht des Senders Al Jazeera von Ende 2025 stießen. Der Recherche zufolge soll Flyyo 2025 im Auftrag Dritter mehrere Flüge durchgeführt haben, mit denen Menschen aus Palästina ab Israel ausgeflogen wurden, zu Zielen, die sie bis kurz Abflug nicht kannten, etwa Südafrika und Indonesien.

Massive Kritik an Fly 2 Galicia - und Konsequenzen?

In Spanien gibt es nun massive Kritik an Fly 2 Galicia, da sie Flüge von Flyyo durchführen lassen will. Spaniens Minister für Verbraucherangelegenheiten, Pablo Bustinduy, sagte, es müsse geprüft werden, ob die Flüge unter Embargoregeln gegen Israel fallen könnten.

Mittlerweile hat sich Fly 2 Galicia zur Kritik geäußert und erklärt, mit den umstrittenen Flügen weder direkt noch indirekt etwas zu tun zu haben. Diese seien erfolgt, bevor man vertragliche Beziehungen mit der rumänischen Fluggesellschaft eingegangen sei.

Flyyo fliegt viel für israelische Airlines

Flyyo betreibt drei Airbus A320, die die Kennzeichen YR-ADA, -ADC und -ADD tragen. Sie bedienen aktuell im Auftrag verschiedener Airlines, die sich in israelischem Besitz befinden, Routen von und nach Tel Aviv, etwa für Israir Airlines, Bluebird Airways und Tus Air. Eigentümerin von Flyyo aus Rumänien ist Flyyo Holding mit Sitz auf Zypern.

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