Flügelspitze eines Flyr-Jets: Jetzt am Boden.

PleiteFlyr ist am Ende

Jetzt ist klar: Die Fluggesellschaft aus Norwegen wird nicht mehr abheben. Flyr sorgt damit bereits für die zweite Airline-Pleite des Jahres 2023.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Dass es nicht gut aussieht, war klar. Am Montag erklärte die norwegische Airline Flyr, man habe leider nicht die nötigen Finanzmittel einsammeln können, die man für einen normalen Weiterbetrieb gebraucht hätte. Am Dienstagabend hat der Verwaltungsrat nun beschlossen: Der Betrieb wird eingestellt.

Der Handel mit Flyr-Aktien wurde gestoppt und am Mittwochmorgen (1. Februar) wurde die Airline offiziell als insolvent angemeldet. «Alle Flüge sind annulliert und werden auch nicht zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt, so die Fluggesellschaft auf ihrer Webseite.

Kerosinpreis brach Flyr das Genick

Die junge Airline war mitten in der Coronavirus-Pandemie gestartet. Im Juni 2021 hob sie erstmals ab. Doch das Genick brach ihr schließlich nicht Covid-19, sondern die direkt darauffolgende Krise infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine.

Der massiv gestiegene Kerosinpreis macht einen Löwenanteil der Kosten von Airlines aus. Bei kleinen Fluggesellschaften wie Flyr wird das zum Problem. Denn sie können - anders als große Gruppen wie Lufthansa oder IAG - keine Hedging-Strategie verfolgen, bei der Airlines sich Optionen auf Treibstoff zu einem bestimmten Preis sichern.

Schon die zweite Pleite des Jahres

Kleine Fluggesellschaften haben es im Hedging-Geschäft schwerer, weil ihnen das Geld fehlt, in großen Mengen einzukaufen. Daher musste Flyr zu tagesaktuellen Preisen kaufen.

Flyr ist bereits die zweite Fluggesellschaft, die dieses Jahr pleite geht. Am Wochenende musste bereits die neue Flybe aufgeben. Die Fluggesellschaft war nicht mal ein Jahr wieder unterwegs, als sie eingestehen musste, dass auch dieser Versuch nicht funktioniert.

Mehr zum Thema

Flyr halbiert Flotte im Winter - Berlin bleibt im Flugplan

Flyr halbiert Flotte im Winter - Berlin bleibt im Flugplan

Jet von Flyr: Die Flotte besteht auf sechs Boeing 737-800 und sechs 737 Max 8.

Flyr bangt nach gescheiterter Finanzierung um ihre Zukunft

Badeplatz bei Halmstad

Sommertraum Schweden: Zwischen Kaltbadehaus und Glamping

Airbus A320 Neo von SAS: Die Airline wechselt das lager.

SAS verlässt Star Alliance und bandelt mit Air France-KLM an

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack