A380 von Lufthansa: Grenzüberschreitende Annäherungsversuche?

Flirten Lufthansa und Turkish?

Eine Bemerkung des türkischen Regierungschefs sorgt in der Luftfahrtbranche für Aufsehen. Arbeiten die beiden Airlines bald zusammen?

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es ist eine kleine Sensation, was Tayyip Erdogan am Samstag (3. November) am Kongress seiner Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung in Ankara öffentlich machte. Und es ist zugleich eine Bemerkung, die viele Rätsel aufgibt, gerade weil sie so überraschend ist. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe ihm bei seinem Staatsbesuch in Deutschland Ende Oktober ein «gemeinsames Management» für die beiden nationalen Fluggesellschaften vorgeschlagen. «Sie sagte: ‹Lassen Sie uns Lufthansa und Turkish Airlines unter eine gemeinsame Führung stellen›. Ich sagte: ‹Okay›», erklärte der türkische Premierminister gemäß der Zeitung Sabah. Das sei momentan eines der Projekte, an dem seine Regierung arbeite. «Und so Gott will, werden wir diesen gemeinsamen Schritt tun», so Erdogan weiter.

Was genau der türkische Staatsschef meinte, blieb unklar. Turkish und Lufthansa kennen sich bereits gut. Sie sind beide Mitglied in der Star Alliance. Und sie besitzen gemeinsam die Charterlinie Sun Express mit je 50 Prozent der Anteile. Gleichzeitig sind sie aber auch Konkurrenten im lukrativen Langstreckenmarkt. Erdogans Bemerkungen klingen nun nach einer viel weiter reichenden Integration mit einer Ausrichtung der Strategien auf ein gemeinsames Ziel. Ein deutscher joint management"" href="http://uk.reuters.com/article/2012/11/03/uk-turkishairlines-lufthansa-idUKBRE8A20AH20121103">Regierungssprecher wollte das Thema am Samstagabend gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters

Noch keine Beschlüsse, keine Beratungen

Konkret ist jedenfalls offenbar noch wenig. «Wir wissen nichts davon. Wenn es dazu kommen würde, bräuchte es einen Beschluss des Aufsichtsrates. Den gibt es momentan nicht», sagte ein Sprecher von Turkish Airlines gegenüber Reuters. Und Lufthansa-Sprecher Norbert Walther meinte zur Agentur: «Wir sprechen immer darüber, wie wir die Kooperation zwischen den beiden Airlines besser machen und intensivieren können, um den Kunden mehr zu bieten».

Turkish Airlines schwang sich in den letzten Jahren dank hohen Investitionen und einer Qualitätsoffensive zu einer der größten Fluggesellschaften der Welt empor. Nach eigenen Angaben fliegt sie heute mehr Länder an als jede andere Airline. Die türkische Nationalairline besitzt eine Flotte von 185 Maschinen. Bis zum Jahr 2020 soll sie auf 350 Flugzeuge anwachsen, wie das Management kürzlich bekannt gab. Der Flugzeugpark von Lufthansa ohne ihre Töchter umfasst derzeit rund 350 Jets.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Buchungen aus Westeuropa im Minus für den Sommer.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies