Airbus A319 von Fastjet: Zu groß für die Airline.

Neue EmbraerFastjet hat frisches Kapital und neuen Aktionär

Das Ende ist vorerst abgewendet. Die afrikanische Billigairline hat sich neues Kapital beschafft. Dazu hat Fastjet auch einen neuen Aktionär bekommen und die Flotte ausgetauscht.

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Das Geld hätte noch für ein paar Wochen gereicht, nicht mehr. Im ersten Quartal benötige Fastjet dringend frisches Kapital, erklärte Airline-Chef Nico Bezuidenhout vergangenen Dezember. Zuvor hatte er ein hartes Kostensenkungsprogramm eingeleitet.

Nun hat der Manager das wichtigste Ziel erreicht. Die afrikanische Billigairline hat durch Ausgabe neuer Aktien 28,8 Millionen Dollar an frischem Kapital eingesammelt, wie sie am Donnerstag (5. Januar) bekannt gab. Im Rahmen der Refinanzierung bekam Fastjet auch einen neuen Großaktionär. Die südafrikanische Leasingfirma Solenta Aviation übernimmt 28 Prozent der Anteile und wird so zur größten Aktionärin.

Absehbarer Flottenumbau

Im Gegenzug mietet die Billigairline drei Jets von Solenta für fünf Jahre. Zuerst wird es sich um Embraer E145 handeln. Später kann Fastjet auf E190 oder 195 oder auch ATR 72-600 wechseln. Derzeit setzt die Fluglinie noch hauptsächlich auf Airbus A319, die mit ihren 145 bis 156 Sitzen zu groß sind, wie Bezuidenhout früher einmal erklärte. Nun scheint ein Entscheid für Embraer gefallen zu sein.

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