Georg Pommer: Er will mit Greenair etwas Neues schaffen.

Eine grüne Airline für Österreich

Mit Greenair will es Georg Pommer nochmals wissen. Zuvor war er mit mit Robin Hood und Fairline gescheitert. Nun will er eine ganz neue Fluglinie lancieren.

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Bislang war Georg Pommer in der Luftfahrt wenig Glück beschert. Der Österreicher war bei Styrian Spirit dabei, gründete später die erste österreichische Billigairline Fairline und dann auch Robin Hood Aviation. Das Verbindende der drei Projekte: alle Fluggesellschaften existieren längst nicht mehr.

Nun will es Pommer nochmals wissen. Schon länger arbeitet er an seinem Projekt Greenair. Nomen ist dabei Omen. Greenair soll eine ökologische Fluggesellschaft werden. «Mit der Zusammenführung unterschiedlicher Transportsysteme kann der Luftverkehr zur Entwicklung effektiver und leistungsfähiger Mobilitätslösungen beitragen», so Pommer auf der Webseite seiner neuen Airline, die ihre Basis in Graz haben wird. Auch sonst soll bei Greenair einiges anders sein. Pommer sieht eine Art Mitgliedschaftsmodell für Firmen und Private vor, gibt derzeit aber noch keine Details bekannt.

Regionale Flughäfen in Österreich

Chancen sieht Greenair genug. «Allein im Einzugsgebiet des Flughafen Graz beträgt dieses zusätzliche Passagierpotenzial eine Anzahl von jährlich 300'000 bis 600'000 Passagieren, die durch eine neue Angebotspalette gewonnen werden können», so die Ansage. Neben Graz will Greenair auch andere regionale Flughäfen in Österreich bedienen. Die Tarife an gewissen Airports hält Pommer aber noch für zu hoch, wie er schon mehrmals betonte. Das verunmögliche erfolgreiche regionale Fluglinien.

Man sei nach der Planung nun aber doch «in die Phase der Projektumsetzung» eingetreten, so das Unternehmen. Zum Streckennetz und zur Flotte will Pommer noch nichts verraten. Ziel ist aber ein «ausgeweitetes Flugangebotes zu europäischen Zielen, die merkliche Senkung der aktuell verfügbaren Geschäftsreise- und Touristiktarife auf die Tarifniveaus, wie sie an Wettbewerbsflughäfen Standard sind». Früher einmal sprach er von ATR 42 als Basis des Flugbetriebs, nun scheint er bei Greenair auf Airbus zu setzen, wie er dem Fachportal Austrian Aviation verriet.

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