Easyjet-Flieger in London Stansted: Der Basis droht das Aus.

Stansted und SouthendEasyjet plant Kahlschlag in Berlin und in London

Der Billigflieger steht vor der Schließung von gleich zwei Londoner Basen. In Berlin streicht Easyjet mehr als 700 Stellen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

2002 übernahm Easyjet die British-Airways-Billigtochter Go Fly und schaffte sich damit eine Basis an deren Heimat London-Stansted. 18 Jahre später droht der Station am drittgrößten Londoner Flughafen das Aus - und nicht nur ihr. Man verhandle mit den Gewerkschaften über die «mögliche Schließung von drei Stützpunkten in Großbritannien - London Stansted, London Southend und Newcastle», so die Airline am Dienstag (30. Juni).

Die drei Flughäfen sollen aber Teil des Streckennetzes bleiben, heißt es. Derweil sind auch andere britische Basen nicht vor Kürzungen gefeit. «Das übrige britische Netzwerk wird ebenfalls überprüft», schreibt Easyjet-Chef Johan Lundgren in einer internen Mitteilung. Wie viele Arbeitsplätze in Großbritannien genau vor dem Aus stehen, sagt er nicht.

Mehr als 700 Jobs in Berlin in Gefahr

Allerdings weist der Easyjet-Chef darauf hin, dass man aufgrund der Corona-Krise bis zu 30 Prozent der Jobs streichen müsse. Im Februar beschäftigte die Billigfluggesellschaft laut eigenen Angaben mehr als 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in acht europäischen Ländern.

Konkrete Zahlen gibt es für Berlin. So heißt es in einer internen Mitteilung, die offenbar von Deutschland-Chef Stephan Erler stammt, man wolle die Zahl der in Berlin stationierten Flieger von 34 auf 18 reduzieren. «Leider bedeutet das rund 738 Entlassungen innerhalb unseres Kabinenpersonals und unserer Pilotengemeinschaft in Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld.» Man habe bereits Gespräche mit der Personalvertretung aufgenommen.

Bekenntnis zur Basis Berlin

Weiter heißt es, Covid-19 habe die eh herausfordernde Lage in Berlin weiter verschärft. Die erheblichen Verluste dort könnten nun nicht mehr vom Rest des Netzwerkes aufgefangen werden. Easyjet-Chef Lundgren erklärte in seinem Schreiben, man stehe zwar weiterhin langfristig zur Basis Berlin, müsse sich derzeit aber «aufs profitable Fliegen konzentrieren».

Mehr zum Thema

Anteil von Easyjet-Gründer fällt unter 30 Prozent

Anteil von Easyjet-Gründer fällt unter 30 Prozent

Easyjet will jeden dritten Arbeitsplatz abbauen

Easyjet will jeden dritten Arbeitsplatz abbauen

Visualisierung der neuen Ankunftshalle am Flughafen London Stansted: Sie entsteht direkt neben dem bisherigen Terminal.

So wird Stansteds neue Ankunftshalle aussehen

ticker-easyjet

Easyjet nimmt Verbindung Berlin - Mailand-Malpensa wieder auf

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack