Airbus A350 von Delta: Das Geschäft brummt wieder.

Zürich, Frankfurt und CoDelta sieht überraschend starke Nachfrage nach Europaflügen

Die Airline zeigt sich für den Sommer sehr optimistisch - vor allem dank Urlaubsreisenden. Sie bietet fast wieder das Vor-Corona-Angebot an. Ein Problem, das derzeit andere Airlines plagt, hat Delta nicht.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Es ist die Rückkehr nach der rund zweijährigen, coronabedingten Pause. Am Sonntag (15. Mai) nahm Delta Air Lines die Flüge zwischen New York und Zürich wieder auf. Die traditionsreiche Strecke wird jetzt täglich mit einer Boeing 767 bedient. «Wir sind angenehm überrascht, wie schnell die Nachfrage nach der Pandemie zurückkam», sagt Nicolas Ferri, bei der amerikanischen Fluggesellschaft verantwortlich für Europa, den Nahen Osten, Afrika und Indien.

Neben dem täglichen Flug ab Zürich verbindet Delta im deutschsprachigen Raum auch Frankfurt täglich mit New York. Zudem steuert die Fluglinie ab München und Frankfurt die beiden Ziele Atlanta und Detroit je täglich an. «Wir werden im Transatlantik-Geschäft einen der betriebsamsten Sommer der Geschichte sehen», so Ferri im Gespräch mit aeroTELEGRAPH. Delta stehe schon wieder bei rund 95 Prozent des Angebots von vor der Pandemie. «Wir sind wirklich optimistisch», sagt der Delta-Manager.

Routen sind ausnahmslos gut gebucht

Insgesamt fliegt die Fluggesellschaft im Sommer 26 Destinationen in Europa, dem Nahen Oste und in Afrika an. «Das sind 75 tägliche Flüge. Hinzu kommen die Flüge, die unsere Joint-Venture-Partner Air France, KLM und Virgin Atlantic anbieten», so Ferri. Mit ihnen zusammen stehe man sogar wieder leicht über dem Angebot vor Covid-19. Die Routen seien ausnahmslos gut gebucht.

Noch nicht wieder aufgenommen wurden bisher nur die Flüge nach Berlin, Düsseldorf und Stuttgart. «Hier muss sich die Nachfrage im Geschäftsreiseverkehr noch mehr erholen.» Man hoffe aber, auch sie künftig wieder zu bedienen. Neue Ziele in Deutschland, der Schweiz und Österreich habe man derzeit jedoch nicht im Visier, so der Manager.

Krieg und Inflation bisher nicht bei Buchungen zu spüren

Das Geschäft mit Urlaubsreisen laufe dagegen sehr gut. Auch diese Reisenden würden vermehrt Business oder Premium Economy buchen. «Viele Leute haben Nachholbedarf in Sachen Urlaub und leisten sich etwas», so Ferri. Ukraine-Krieg, Inflation und Börsenbaisse - all das habe sich bisher nicht negativ auf die Buchungen ausgewirkt.

[caption id="attachment_401865" align="alignnone" width="1306"]

Nicolas Ferri, Chef Europa, den Nahen Osten, Afrika und Indien bei Delta. Bild: Delta[/caption]

Probleme mit Personalengpässen wie andere Fluggesellschaften kennt Delta nicht. «Wir haben während der Pandemie Stellen durch freiwillige Abgänge abgebaut, niemand wurde entlassen. Seit wir eine erste Erholung sahen, haben wir wieder Leute angestellt, alleine in den letzten zwölf Monaten waren es 14.000 Menschen», so Ferri. Das zahle sich jetzt aus.

Kein Bedarf für Airbus A321 XLR

Ferri gibt sich auch für die Wintersaison zuversichtlich, die im Transatlantik-Geschäft gemeinhin schwächer ist. «Auch da sehen wir bereits starke Buchungen», so der Delta-Manager. Andere Airlines nutzen für diese Saison mitunter auch Airbus A321 XLR. So können sie Strecken in der schwächeren Buchungszeit weiterhin bedienen, aber mit kleineren Flugzeugen.

Delta hat zwar über 150 Airbus A321 Neo bestellt. Kürzlich wurde das erste Exemplar ausgeliefert. «Am A321 XLR sind wir aber derzeit nicht interessiert», so Ferri.

Mehr zum Thema

Visualisierung von A330-900, A220-100 und A320 Neo: Ita Airways hat bei Airbus bestellt.

Delta und Air France-KLM mischen doch bei ITA Airways mit

Leitwerk eines Delta-Jets: Ein Reisender gelangte mit abfotografierter Bordkarte ins Flugzeug.

Delta will bis zu 100 Boeing 737 Max 10 bestellen

Platz 2: Delta Air Lines: 146.219 Flüge - minus 17,2 Prozent.

Hier zeigt sich der erste Airbus A321 Neo von Delta

Video

airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte der Riesenflieger nun einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin