Flieger von ITA Airways: Die Fluglinie sucht einen Partner, der Geld mitbringt.

Amerikaner bestreiten InteresseDelta Air Lines winkt bei ITA Airways ab

Für einen Alitalia-Einstieg war die amerikanische Airline stets ein heißer Kandidat. Bei ITA Airways will Delta Lufthansa aber keine Konkurrenz machen. Zumindest nicht selber.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Wenn es darum ging, wer bei Alitalia einsteigen könnte, war Delta Air Lines immer unter den Kandidaten. So bestätigte die amerikanische Fluggesellschaft etwa Ende 2019, man sei bereit, für 10 Prozent des italienischen Unternehmens 100 Millionen Euro zu zahlen.

Im November 2021 berichtete die Zeitung La Repubblica, Delta habe auch einen ersten vorsichtigen Blick auf Alitalia-Nachfolgerin ITA Airways geworfen. Ein ernsthaftes Interesse scheint daraus wider Erwarten aber nicht erwachsen zu sein.

Lufthansa will angeblich bis zu 40 Prozent

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte Delta-Chef Ed Bastian jetzt über ITA: «Wir haben keine Pläne, in sie zu investieren.» Man arbeite derzeit lediglich an der Partnerschaft im Rahmen des kürzlich verkündeten Codeshare-Abkommens mit der Airline.

Gemäß Reuters-Informationen könnte die italienische Fluggesellschaft, die sich auf Partnersuche befindet, Ende März in formelle Verhandlungen mit Interessenten eintreten. Lufthansa soll laut der Zeitung Il Messaggero an bis zu 40 Prozent von ITA Airways interessiert sein. Auch der britisch-spanische Luftfahrtkonzern IAG wird als potenzieller Investor gehandelt, nachdem er auf die Übernahme von Air Europa verzichtet.

Was tut Air France-KLM?

Unklar ist, ob auch Air France-KLM ein Auge auf ITA geworfen hat. An Alitalia war die niederländisch-französische Gruppe einst interessiert. Delta Air Lines hält 5,8 Prozent an Air France-KLM und arbeitet mit beiden Airlines zusammen. Alle drei sind wie ITA Teil der Allianz Skyteam, während Lufthansa zu Star Alliance, gehört und IAG zu Oneworld.

Auch wenn Delta selber nicht bei ITA einsteigen will, könnte eine mögliche Investition von Air France-KLM in die Airline dennoch auch eine Art kleiner Delta-Einstieg sein.

Mehr zum Thema

Der erste Flieger von ITA Airways ist in Ostrava lackiert worden.

Lufthansa möchte bis zu 40 Prozent von ITA Airways kaufen

Delta schließt Codeshare-Vereinbarung mit ITA Airways

Delta schließt Codeshare-Vereinbarung mit ITA Airways

Der erste Flieger von ITA Airways ist in Ostrava lackiert worden.

Das ist der erste Flieger im neuen Kleid von ITA Airways

Boeing 777-9 von Lufthansa (Rendering): Die große Version der Passagiervariante der 777X.

Lufthansa plant den Sommer 2027 lieber ohne die Boeing 777X

Video

airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier