Manchester, Amsterdam und eine Boeing 787 von Norse: Darauf setzt Indigo.

Indische FluggesellschaftDas sind die ersten Langstreckenziele von Indigo in Europa

Sie kommt mit Boeing 787-9 von Norse Atlantic Airways: Die indische Fluggesellschaft Indigo fliegt erstmals auf der Langstrecke nach Europa. Es geht zu zwei Zielen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Der Begriff Damp Leasing bezeichnet die Miete eines Flugzeugs samt Cockpit-, aber ohne Kabinencrew. Nach diesem Modell mietete die indische Fluggesellschaft Indigo zuerst eine Boeing 787-9 von Norse Atlantic Airways und nahm sie am 1. März in Betrieb.

Zudem baute sie den Vertrag um drei weitere Dreamliner von Norse aus. Die sollen in der zweiten Hälfte dieses Jahres zur Flotte stoßen. «Zusammen ermöglichen diese Flugzeuge Indigo einen frühen Einstieg in den Langstreckenmarkt und die Etablierung in Europa, während die Fluggesellschaft auf die Auslieferung ihrer Flugzeuge Airbus A321 XLR und A350-900 ab 2027 wartet», teilt Indigo mit. Und sie nennt die ersten Ziele.

Je drei Mal pro Woche geplant

Die Fluggesellschaft kündigt am Donnerstag (6. März) Nonstop-Flüge nach Manchester und Amsterdam an. «Die Flüge nach Manchester (drei Mal wöchentlich) und Amsterdam (drei Mal wöchentlich) werden voraussichtlich im Juli 2025 beginnen, vorbehaltlich der Fertigstellung aller Betriebsvorbereitungen und behördlichen Genehmigungen», so Indigo.

Die Fluglinie nennt zwar die Ziele in Europa, aber noch nicht die Abflugorte in Indien. Das bisher weiteste Indigo-Ziel Istanbul - an der Grenze zwischen Asien und Europa - verbindet die Fluglinie in einer Wet-Lease-Kooperation mit Turkish Airlines mit Delhi und Mumbai.

«Eine große indische Diaspora»

Mit der Ankunft zusätzlicher Flugzeuge von Norse im Laufe dieses Jahres könnten die Frequenzen weiter steigen, schreibt die Fluggesellschaft. Parallel dazu prüfe man «mehrere andere wichtige Märkte in ganz Europa», um das Angebot auf Langstrecken weiter auszubauen. Zuletzt waren auch London-Heathrow und Paris Charles de Gaulle im Gespräch.

«Heute schlagen wir ein neues und sehr spannendes Kapitel in Indigos Wachstumskurs auf, indem wir Indien mit dem Herzen Europas verbinden», so Indigo-Chef Pieter Elbers. «Indien hat enge geschäftliche und touristische Beziehungen sowohl zu Großbritannien als auch zu den Niederlanden; und in diesen Ländern lebt eine große indische Diaspora.»

Mehr zum Thema

Dreamliner von Norse Atlantic am BER: Aktuell geht es nur nach New York JFK.

Jetzt wird es ernst: Indigo baut mit Dreamliner von Norse Langstrecke aus

Airbus A350-900: Hat Indigo überzeugt.

Indigo bestellt 30 Airbus A350 - und kann auf 100 aufstocken

Boeing 777 von Indigo: Die Airline plant mehr.

Indigo nimmt Europa ins Visier

ticker-indigo

Indigo und Air India werben sich gegenseitig Pilotinnen und Piloten ab

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack