Der Airbus A330-300: Mittlerweile nicht mehr in der Luft.

TschechienCSA gibt einzigen Langstreckenflieger ab

Die tschechische Airline wird ihren einzigen Airbus A330 nicht mehr nutzen. CSA Czech Airlines zieht sich vorerst ganz von der Langstrecke zurück. Ändern könnte sich das 2025.

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Seit dem 27. Februar steht der einzige Langstreckenflieger von CSA Czech Airlines am Boden. Der Airbus A330-300 mit dem Kennzeichen OK-YBA hatte aufgrund der Corona-Krise die Flüge auf der einzigen Langstreckenroute nach Seoul eingestellt. Der Stopp galt vorerst bis zum 6. April. Doch bis heute ist die Maschine nicht wieder abgehoben.

Eine Sprecherin der Smartwings-Gruppe, zu der CSA gehört, erklärte nun gegenüber tschechischen Medien, man werde die Flüge in die koreanische Hauptstadt bis Ende des Jahres nicht wieder aufnehmen. Und danach fehlt der geeignete Flieger: Bis dahin verschwindet auch der 19 Jahre alte und wartungsbedürftige Airbus A330 - der Leasingvertrag mit Korean Air läuft im Oktober aus.

Drei Airbus A321 XLR bestellt

Korean Air ist auch der Codeshare-Partner von CSA auf der Strecke Prag - Seoul und wird sie vorerst alleine bedienen. Ab wann die Flüge der koreanischen Fluggesellschaft wieder starten, ist noch nicht klar. Wie es mittelfristig auf der Route weitergeht, sei noch Gegenstand von Verhandlungen, so die Smartwings-Sprecherin.

Die koreanische Fluggesellschaft war bis 2017 an der tschechischen Airline beteiligt, verkaufte ihren Anteil dann aber an die Smartwings-Gruppe. Unter deren Führung hat CSA nun neue Flieger mit Langstreckenpotenzial geordert: drei Airbus A321 XLR. Allerdings sollen diese Flugzeuge erst ab dem Jahr 2025 geliefert werden.

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