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Coronavirus

CSA muss einzige Langstreckenverbindung stoppen

Mit ihrem einzigen Airbus A330 fliegt die tschechische Nationalairline eigentlich von Prag nach Seoul. Die Coronavirus-Epidemie sorgt bei CSA nun für einen Suspendierung.

CSA

Airbus A330 von CSA: Aktuell keine Flüge.

Am 27. Februar hatte der Airbus A330 mit dem Kennzeichen OK-YBA seinen letzten Einsatz. Seither steht die Maschine von CSA Czech Airlines geparkt am Flughafen Prag. Der Grund: Die tschechische Nationalairline musste ihre einzige Langstreckenverbindung suspendieren.

Die Nachfrage nach Flügen von Prag nach Seoul sei eingebrochen, begründet CSA. Zudem gehe es um die Sicherheit der Mitarbeiter und Passagiere, so die Fluggesellschaft in einer Mitteilung. Die Suspendierung gilt vorerst bis zum 6. April. Südkorea ist mit rund 5200 Erkrankten und 28 Toten das am zweitstärksten von der Coronavirus-Epidemie betroffene Land.

Historische Verbindung zu Korea

CSA betreibt die Strecke Prag – Seoul im Codeshare mit Korean Air. Das hat historische Gründe. Die koreanische Fluglinie bedient die Route weiter. Bis 2017 war sie an der tschechischen Nationalairline beteiligt, verkaufte damals ihren 44-Prozent-Anteil jedoch an die Smartwings-Gruppe.



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