Nach Problemen bei NotlandungChina schränkt Air Koryo ein

Schon Großbritannien warnte nach einer Notlandung vehement vor Nordkoreas Staatsairline. Nun zieht China nach und belegt Air Koryo mit Auflagen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Nach einem Zwischenfall mit einer Air-Koryo-Maschine im chinesischen Shenyang drohen der nordkoreanischen Staatsairline weitere Konsequenzen. Man werde «Maßnahmen ergreifen, um den Betrieb einzuschränken», teilt Chinas Luftfahrtbehörde Civil Aviation Administration of China dieser Tage mit. Der größte Teil aller internationalen Flüge von Air Koryo geht nach China, daneben gibt es noch ein paar Flüge nach Russland. In die EU oder die USA darf die Airline nicht fliegen.

Eine Tupolew Tu-204 von Air Koryo musste am 22. Juli auf dem Weg von Pjöngjang nach Peking in Shenyang notlanden, nachdem es zu Rauch in der Kabine gekommen war. Schuld war ein Feuer in einem Lautsprecher unterhalb eines Gepäckfaches. Darüber hinaus fanden die chinesischen Ermittler aber drei Probleme während des Notfalls, die aber nicht weiter spezifiziert wurden.

Schon Großbritannien warnte vor Air Koryo

Die Civil Aviation Administration of China verlangt darum von der Fluggesellschaft, Wartung und Training sowie die Kommunikation mit der Flugsicherung zu verbessern. Auch der Umgang mit geplatzten Reifen, Triebwerksbränden, Druckverlusten und Kollisions-Warnungen müsse besser geübt werden, so die Behörde.

Nach der Notlandung im Juli hatte bereits Großbritannien die Reisehinweise für Nordkorea überarbeitet. «Ein Zwischenfall mit einem Air-Koryo-Flug im Juli zeigt einmal mehr auf, wie wenig über die tatsächliche Sicherheitslage bei Air Koryo bekannt ist», so die Regierung auf ihrer Webseite. Wer nach Nordkorea reisen will, hat in der Regel wenig andere Wahl als mit Air Koryo zu reisen. Nur noch Air China fliegt ins Land. Auf den internationalen Strecken setzen die Nordkoreaner immerhin neuere Flugzeuge ein. Nach Peking etwa fliegt sie mit Tupolev Tu-204.

Flieger aus Zeiten des Kalten Krieges

Doch auf Strecken im Land selbst sind teils noch Flieger aus Zeiten des Kalten Krieges im Einsatz – was wiederum einige echte Luftfahrtfans dazu veranlasst, extra nach Nordkorea zu reisen, um die museumsreife Flotte einmal zu erleben.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies