Airbus A330 von Brussels Airlines: Es bleibt bei elf Exemplaren.

Verzicht auf zwei zusätzliche Airbus A330Brussels Airlines darf Langstreckenflotte nicht wie geplant erweitern

Der Iran-Krieg und die gestiegenen Treibstoffkosten hinterlassen auch bei Brussels Airlines tiefe Spuren. Nach einem deutlich höheren Betriebsverlust verzichtet die Lufthansa-Tochter auf den geplanten Ausbau ihrer Langstreckenflotte und spart beim Wet-Leasing.

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Auch die belgische Lufthansa-Tochter treffen die Folgen des Iran-Kriegs hart. Sie hat im ersten Halbjahr 2026 einen Betriebsverlust von 70 Millionen Euro eingeflogen - das sind 24 Millionen mehr als im Vorjahr. Schuld daran sind gemäß Brussels Airlines vor allem höhere Treibstoffkosten, aber auch der Ebola-Ausbruch in Ostafrika sowie Streiks in Belgien.

Das hat Folgen. Eigentlich wollte Brussels Airlines kommendes Jahr ihre Langstreckenflotte weiter aufstocken. Damit wollte die Fluggesellschaft ihr Angebot nach Afrika weiter ausbauen. Doch dazu kommt es nicht. Man verzichte auf die geplante Einflottung von zwei Airbus A330, teilte Brussels Airline am Dienstag (4. August) mit. Damit bleibt es bei den aktuell elf A330.

Brussels Airlines will keine Airbus A220 mehr von Air Baltic

Die belgische Fluggesellschaft wird aber auch anderswo sparen. Sie wird im kommenden Sommer keine Wet-Lease-Flugzeuge mehr einsetzen. Die vier derzeit genutzten Airbus A220 von Air Baltic würden 2027 nicht zurückkehren, erklärt Brussels Airlines. An der Einführung neuer Kabinen in den Flugzeugen der Langstreckenflotte hält die Airline jedoch fest.

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Redaktion