Brussels Airlines hat im ersten Halbjahr 2026 ein bereinigtes operatives Ergebnis von minus 70 Millionen Euro erzielt. Gegenüber dem Vorjahr verschlechterte sich das Ergebnis um 50 Prozent. Belastet wurde die Lufthansa-Tochter vor allem durch um 64 Millionen Euro höhere Treibstoffkosten infolge der Krise im Nahen Osten, den Ebola-Ausbruch in Ostafrika sowie Streiks in Belgien. Gleichzeitig stiegen die Passagierzahlen um 8,1 Prozent auf 4,5 Millionen, die Erlöse legten um 9,5 Prozent zu. Für 2027 verzichtet Brussels Airlines auf die geplante Erweiterung der Langstreckenflotte um zwei Airbus A330 und wird im Sommer keine Wet-Lease-Flugzeuge mehr einsetzen. An der Einführung neuer Kabinen auf der Langstreckenflotte hält die Airline jedoch fest.