ATR 72 von Braathens: Fliegt nicht mehr für Austrian Airlines.

Wet-Lease-Zusammenarbeit beendetBraathens überrumpelt von Rauswurf durch Austrian Airlines

Die österreichische Lufthansa-Tochter setzt ab sofort nicht mehr auf Braathens und deren ATR 72. Die schwedische Wet-Lease-Spezialistin zeigt sich überrascht von dem Schritt von Austrian Airlines.

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Für bestimmte Regionalrouten brauchte Austrian Airlines kleinere Flugzeuge, als sie selber hat. Daher setzte sie seit Sommer 2024 im Wet-Lease ATR 72-600 der schwedischen Fluglinie Braathens Regional Airways ein, im aktuellen Winterflugplan drei Maschinen.

Braathens entschied sich im August 2025, sich auf solche Aufträge für ihre Turboprop-Flotte zu konzentrieren und ihre Airbus-Flotte aufzulösen. Ende September ging Braathens International Airways in die Insolvenz, während Braathens Regional Airways fortbestand.

Braathens will Hintergrund der Entscheidung verstehen

Doch am Montag (15. Dezember) teilte Austrian Airlines überraschend mit, die Wet-Lease-Kooperation mit Braathens Regional werde «mit sofortiger Wirkung aufgelöst und die Zusammenarbeit bis auf weiteres ausgesetzt». Zur Begründung verwies die österreichische Fluggesellschaft auf die Insolvenz von Braathens International und erklärte, vor diesem Hintergrund erfülle Braathens Regional aktuell die Wet-Lease-Standards von Lufthansa Group nicht mehr vollumfänglich, wodurch eine stabile Grundlage für die Partnerschaft fehle.

Braathens scheint von der Entscheidung, die ein schwerer Schlag für die Airline sein dürfte, überrascht worden zu sein. Auf aeroTELEGRAPH-Anfrage erklärt ein Sprecher, man habe das Kündigungsschreiben erhalten und Gespräche mit dem Austrian-Management eingeleitet, «um den Hintergrund dieser Entscheidung zu verstehen». Bevor man keine weiteren Informationen erhalten, könne man aber keine weiteren Kommentare abgeben.

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