Boeing 787-9 von Austrian Airlines: Die Flotte wächst zunächst nicht so wie geplant.

Lufthansa GroupVerspätung der Boeing 777X verdirbt Austrian Airlines den Dreamliner-Plan

Lufthansa Group zieht die Zusage für fünf fabrikneue Dreamliner für Austrian Airlines zurück. Jetzt erklärt Konzernchef Carsten Spohr, was das mit der Boeing 777X zu tun hat.

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Vier Boeing 787-9 hat Austrian Airlines schon, drei weitere wird die österreichische Nationalairline noch übernehmen. Zusätzlich sollte sie anschließend fünf fabrikneue Dreamliner aus der Lufthansa-Group-Bestellung erhalten. Doch daraus wird vorerst nichts, wie aeoTELEGRAPH dieser Tage bekannt machte.

«Das bedeutet, dass die Boeing 777 in der Flotte jedenfalls bis Ende 2029 oder Anfang 2030 betrieben werden», bestätigte damals eine AUA-Sprecherin. «Für Austrian Airlines könnte sich eine andere Option realisieren, im Zuge derer die bestehende Boeing-777-Flotte ersetzt werden könnte.» Wie diese Alternative aussehen könnte, ließ sie allerdings offen.

Austrian Airlines könnte später neue Dreamliner bekommen

Am Dienstag (3. November) fragte aeroTELEGRAPH Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr im Rahmen eines Mediengesprächs, wo die fünf Dreamliner stattdessen eingesetzt werden. «Durch die längere Indiensthaltung der Boeing 777 können wir dort die Flotte stabil halten, ohne diese fünf Boeing 787, die zunächst einmal bei der Lufthansa Classic gebraucht werden, um dort 777X-Verzögerungen zu kompensieren», sagte Spohr. Gemeint ist die neue Boeing 777-9, von der Lufthansa nach vielen Jahren Verspätung die ersten 2027 erwartet.

Das sei eine Überbrückung, so der Konzernchef. Man überlege, weitere Boeing 787, die für Lufthansa Classic eingeplant seien, dann später Austrian Airlines zuzuteilen. «Immer angenommen, dass wir mit dem österreichischen Staat und dem Flughafen in Wien über die entsprechenden Standortkosten einigen werden», so der Lufthansa-Group-Chef.

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