Austrian Airlines hat in den ersten neun Monaten 2026 einen bereinigten operativen Gewinn von 48 Millionen Euro erzielt, 37 Prozent weniger als im Vorjahr. Dabei verlief das dritte Quartal besser: Die Fluggesellschaft beförderte 4,9 Millionen Passagiere, drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, und steigerte Umsatz und operativen Gewinn. Hohe Kerosinpreise und Standortkosten belasten jedoch das Jahresergebnis. Austrian hat deshalb die Strecke Wien–Graz eingestellt und die Kapazität im Winterflugplan um fünf Prozent reduziert. Weitere Kurzstrecken stehen auf dem Prüfstand. Auch die Erneuerung der Langstreckenflotte ist ungewiss. Laut Vorstandschefin Annette Mann hängt sie wesentlich von den laufenden Gesprächen mit der österreichischen Regierung über bessere Standortbedingungen ab.