Flieger von Frontier: Die Airline will mehr Umsteigeverbindungen anbieten.

USABilligairline Frontier bläst zum Angriff

Mit einem massiven Ausbau des Streckennetzes will die Billigairline etablierten Anbietern Konkurrenz machen. Das Wachstum will Frontier auch dank Umsteigepassagieren erreichen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Das Markenzeichen von Frontier sind die auf der Heckflosse abgebildeten Wildtiere. Die Fluglinie nimmt das offenbar auch als eine Art Motto wahr. Wie ein Raubtier greift die Billigairline die Platzhirsche auf dem US-Markt an und baut massiv aus.

Frontier kündigte in einer Pressemitteilung an, bis zum nächsten Sommer 21 neue Destinationen ins Netzwerk aufzunehmen und insgesamt 85 neue Routen anzubieten. Die Flotte soll bis 2022 von derzeit 75 Flugzeugen vom Typ Airbus A320 auf 120 Maschinen anwachsen. Besonders stark ausgebaut wird das Angebot in Florida sowie in Denver, dem Heimatflughafen der Airline.

Mehr Umsteigeverbindungen

Bisher wurde ein Viertel des Fluggastaufkommens von Frontier über die Metropole im Bundesstaat Colorado abgewickelt. In Zukunft bietet Frontier rund 70 tägliche Verbindungen ab Denver an. Hier will Frontier seinen Gästen künftig mehr Umsteigemöglichkeiten anbieten – ebenso wie in einem halben Dutzend anderen Städten wie etwa Cincinatti oder Orlando. Und das ist eine Neuerung: Umsteigemöglichkeiten bot Frontier bisher ausschließlich in Denver an.

Dort wird die Nachricht von der Frontier-Expansion denn auch besonders aufmerksam aufgenommen. Denver ist der profitabelste der sieben Drehkreuze von United Airlines in den USA. An Spitzentagen gibt es über 400 United-Flüge ab Denver. Auch für Southwest Airlines ist Denver mit knapp 200 täglichen Verbindungen ein wichtiger Standort. Es ist der viertgrößte der Fluggesellschaft.

United gibt sich zuversichtlich

United-Präsident Scott Kirby sagte als Reaktion auf die Pläne von Frontier, diese seien Beweis dafür, dass den Billigairlines die Wachstumsmöglichkeiten fehlten. Mit dem geplanten Wandel hin zu einer Netzwerk-Airline mit Drehkreuz in Denver greife Frontier United im Kerngeschäft an. Aber die Traditionsairline gibt sich kampflustig. «Ich garantiere, dass United diese Schlacht gewinnen wird», so Kirby gemäß dem Reiseportal Skift.

Frontier-Vizepräsident Daniel Shurz versuchte, dem drohenden Streit entgegenzuwirken. Er betonte, dass man auch zukünftig eine andere Kundschaft als United oder Southwest ansprechen werde. Die neuen Pläne bedeuteten keine Abkehr vom Kerngeschäft von Frontier, hauptsächlich Direktflüge ohne Umsteigemöglichkeiten anzubieten.

Mehr zum Thema

ticker-united-airlines

Start mit McDonnell Douglas DC-10: United Airlines feiert 35 Jahre Frankfurt - New York

ticker-united-airlines

United präsentiert Sonderlackierung auf Boeing 787 und 737 zum 250. Geburtstag der USA

United Airlines wird auf dem Airbus A321 XLR zwei Mittelsitze durch Tische sperren.

United Airlines führt eine Euro-Business-Class ein

United Airlines: Chef Scott Kirby will sich mit American Airlines zusammentun.

Wie United-Chef Scott Kirby für eine Fusion mit American wirbt - und bei wem er damit abblitzt

Video

Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack