Airbus A319 und A321 von Beond: Fliegen im Sommer nicht nah München und Zürich.

Auch München und Zürich betroffenBeond pausiert Flüge ab Europa

Der Luxusferienflieger fliegt im Sommer nicht ab München und Zürich. Er pausiert aber auch die Flüge ab London, Mailand, Moskau und Paris auf die Malediven. Beond begründet dies mit den hohen Kerosinpreisen und dem Ausbau der Flotte.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Chef Tero Taskila sagt es offen. «Angesichts des jüngsten Anstieges der Treibstoffpreise in Verbindung mit der üblichen saisonalen Nachfrage lassen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Weiterführung des Linienbetriebs nicht zu», so der Chef von Beond. Die Fluggesellschaft verbindet derzeit Europa und den Nahen Osten mit den Malediven - mit einem Airbus A319 und einem A321, die nur Business-Class-Sitze besitzen.

Das garstige Umfeld führt dazu, dass Beond beschlossen hat, die Flüge ab sechs europäischen Zielen im Sommer zu pausieren. Ab Ende April werden die Flüge ab München und Zürich, aber auch ab London, Mailand, Moskau und Paris auf die Malediven temporär eingestellt. Ab Oktober sollen sie wieder aufgenommen werden. Betroffene Kundinnen und Kunden würden auf andere Flüge und Airlines umgebucht, so Beond.

Beond flottet vier weitere Airbus A321 ein

Die Flüge ab dem Nahen Osten - also ab Dubai, Riyadh und dem Flughafen Red Sea International - wird die Fluglinie dagegen auch im Sommer anbieten. Geplant sind neben den Linienflügen auf die Malediven auch Charter- und Wet-Lease-Einsätze. Man werde von dort aus mehr fliegen als früher, heißt es.

Die Zeit des Flugstopps nach Europa nutzt Beond für eine Erweiterung der Flotte. Bis im Winter kommen vier weitere gebrauchte A321 hinzu, wie Taskila erklärt. Sie bekommen in den kommenden Monaten ihre Kabinen. «Parallel dazu modernisieren wir unser Bordangebot und unsere Betriebsplattform», ergänzt der Chef. Beond plant, weitere Töchter zu gründen, genannt wurden bereits Bahrain, Saudi-Arabien, Indien und die USA.

Im Winter wieder ab München und Zürich auf die Malediven

Im Herbst soll es dann auch ab Europa wieder losgehen. Ab München und Zürich plant Beond ab Oktober erst zwei wöchentliche Flüge via Dubai nach Male, ab Dezember dann vier. Details zur Flottenerweiterung will die Fluggesellschaft in den kommenden Wochen bekannt geben.

365 Tage Luftfahrtjournalismus – fair, fundiert und unabhängig. Damit das so bleibt, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon für den Preis eines Getränks am Flughafen genießen Sie aeroTELEGRAPH werbefrei. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

Airbus A319 von Beond: Neue Basis in Bahrain.

Beond startet im Winter auch ab Bahrain und kündigt neue Ziele in Europa an

ticker-beond

Beond fliegt öfter von München und Zürich auf die Malediven - und startet auch in London und Paris

ticker-beond

Beond plant Gründung einer neuen Fluggesellschaft in Bahrain

ticker-beond

Beond macht Pause auf Saudi-Arabien-Route

Video

airbus a350 1000 ulr
Qantas will mit diesem Flugzeug von Sydney nach London fliegen. Jetzt ist erstmals ein Airbus A350-1000 ULR abgehoben. Der Ultra-Langstreckenjet absolvierte etliche Tests.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Embraer E195-E2 über der Copacabana: Azul feierte mit der Aktion das brasilianische Fußballteam der Männer.
Für eine besondere Werbeaktion wurde der Luftraum über Rio de Janeiro kurzzeitig gesperrt. Eine Embraer E195-E2 von Azul flog im Tiefflug entlang der berühmtesten Strände der Stadt – in den Farben der brasilianischen Nationalflagge.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack