Airbus A319 von Beond: Die Airline investiert Millionen in eine neue Kabine.

Neue Lie-flat-SitzeBeond pimpt Kabinen für 20 Millionen Dollar

Rund zweieinhalb Jahre nach dem Erstflug kündigt Beond Airlines eine neue Kabine an. Die Luxus-Airline investiert knapp 18 Millionen Euro in neue Sitze beim italienischen Hersteller Optimares.

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Die erste selbsternannte Luxus-Freizeit-Airline gibt es bald vier Jahre. 2022 wurde Beond Airlines in Dubai gegründet, mit dem Ziel, Reisende in einer reinen Business-Class-Kabine von Europa in den Südseetraum zu fliegen. Der Erstflug von Beond fand am 9. November 2023 zwischen Malé und Riad statt. Eingesetzt wurde dabei ein Airbus A319, der zuvor bei Easyjet und Sky Airlines geflogen war.

Ganz so luxuriös war die Kabine bisher allerdings nicht. Der Airbus A319 ist mit 44 Business-Class-Sitzen in einer 2-2-Konfiguration bestuhlt, direkten Zugang zum Gang haben also nicht alle Passagiere. Auch ein Unterhaltungssystem im Sitz gibt es nicht, stattdessen erhalten Reisende ein iPad Pro. Das alles soll sich bald ändern: Schon im Frühjahr teilte Airline-Chef Tero Taskila mit, dass die Airline noch in diesem Jahr vier Airbus A321 Ceo übernehmen werde.

256 Lie-flat-Sitze für 18 Millionen Euro

Nun gibt es weitere Details zur Kabine. Beond hat in einer Pressemitteilung erklärt, dass man 20 Millionen US-Dollar, rund 18 Millionen Euro, in die Kabinenausstattung der vier neuen Flugzeuge investieren werde. Im Rahmen einer Partnerschaft mit dem italienischen Sitzhersteller Optimares hat sich die Luxus-Airline insgesamt 256 maßgefertigte Lie-flat-Sitze beschafft. Laut Mitteilung werden die Sitze speziell für Beonds Nur-Premium-Kabinenkonzept entwickelt.

Die aktuelle Kabine des Airbus A319 von Beond.

Laut Website hat die italienische Firma drei Business-Class-Sitze im Programm: So Fab, Aria und Maxima Plus. Hinzu kommen ein Premium-Economy-Sitz namens Akus sowie ein Economy-Class-Sitz namens Quadra. Für welchen der Business-Class-Sitze sich Beond entschieden hat, ist nicht bekannt. Es ist aber nicht die erste Zusammenarbeit der beiden Unternehmen: Optimares hat bereits die Kabine des ersten Beond-Flugzeugs ausgestattet.

Größten Investition der Beond-Geschichte

Beond bezeichnet die Vereinbarung als eine der größten Investitionen in das Gästeerlebnis seit der Gründung der Airline. Man wolle damit den Anspruch unterstreichen, Premium-Freizeitreisen neu zu definieren, so das Unternehmen. Wann das erste Flugzeug mit der neuen Kabine eingesetzt wird, ist bisher nicht bekannt.

2026 war bisher nicht das Jahr der Airline. Wegen hoher Kerosinpreise hatte Beond sämtliche Flüge nach Europa ausgesetzt. Hinzu kamen Berichte über ausstehende Gehaltszahlungen, die der maledivische Luxusferienflieger nach eigenen Angaben inzwischen beglichen hat. In der vergangenen Woche kündigte die Airline auf der Farnborough Airshow zudem eine Absichtserklärung an, künftig auch den Red Sea International Airport in Saudi-Arabien mit Europa verbinden zu wollen.

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