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Flüge ab München und Zürich

So sieht der Luxus-Airbus-A319 von Beond aus

Einst flog er als Economy-Jet für Sundair, jetzt hat der Airbus A319 Kabine und Lackierung von Beond erhalten. Neben München, Zürich und Riyadh hat die neue Airline zwei weitere Ziele verkündet, die sie mit den Malediven verbinden wird.

Früher war er für Sundair in reiner Economy-Bestuhlung mit 150 Plätzen unterwegs. Nun hat das Start-up Beond den Airbus A319 mit der Seriennummer 2119 umgebaut und neu lackiert. Der Jet hat nur noch 44 Sitze, die sich alle in flache Betten verwandeln lassen.

Die Airline spricht nicht von einer Business Class, weil sie nicht Geschäftsreisende anspricht, sondern gutbetuchte Menschen, die Urlaub auf den Malediven machen wollen. Für den 9. November ist der Start ab Male nach Riyadh geplant, für den 15. November nach München und für den 17. November nach Zürich, jeweils mit zwei Flügen pro Woche.

Auch Mailand und Dubai

Was erst am Mittwoch (11. Oktober) bekannte wurde: Beond wird ab Ende März 2024 auch Mailand sowie den Flughafen Dubai-World Central mit Male verbinden. In Dubai wird ebenfalls der Tankstopp stattfinden, der nötig ist für die Flüge von Europa auf die Malediven. Bisher war dafür Riyadh eingeplant, nun bekam Beond aber Slots in Dubai.

Der Stopp ist nötig, weil die Airline die Routen mit dem A319 aufnimmt und nicht, wie ursprünglich geplant, erst dann, wenn Airbus A321 LR eintreffen. Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch (11. Oktober) sagte Airline-Chef Tero Taskila, dass man sich dafür entschieden habe, da die Nachfrage der Reiseveranstalter nach dem baldigen Start groß gewesen sei, während es beim A321 LR wegen Lieferkette-Problemen Verzögerungen gebe.

Das Streckennetz von Beond: Dubai dient zuerst nur als Tankstopp, dann auch als Ziel. Bild: Beond

Start mit nur einem Flieger

Auf die Frage, wie der Tankstopp mit dem Luxus-Anspruch von Beond zusammenpasse, sagte Taskila: «Es ist immer noch der schnellste und komfortabelste Weg, von Europa auf die Malediven zu reisen.» Und sobald man die nötigen Jets erhalte, fliege man nonstop.

Wann das nächste Flugzeug ankommt, verriet Airline-Chef Taskila nicht. Auf eine entsprechende Frage sagte er nur, dass «in einigen Monaten» soweit sei. Beond plant mit Airbus A321 Ceo und ab 2024 auch mit A321 LR sowie später mit A321 XLR.

Tablets, aber kein Wifi

Ebenfalls verkündete die Airline, dass Fluggäste Tablets für die Bordunterhaltung erhalten werden. Wifi gibt es vorerst nicht. Beond erklärte, vor dem Start der Linienverbindungen werde der A319 im Charterauftrag für einige frühe Kunden auf die Malediven fliegen.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie den A319 von Beond. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat.