Airbus A319 von Air Mauritius: Schwierige Lage.

Hohe Verluste bei Air MauritiusBekommt Mauritius eine neue Nationalairline?

Noch immer droht das Ende von Air Mauritius. Die Regierung bereitet deshalb bereits eine neue Nationalairline vor.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Am Mittwoch (1. Juli) startet auch Air Mauritius den Betrieb wieder.  Die Fluggesellschaft führt dann wieder regelmäßige Flüge auf die Insel Rodrigues durch. Bis sie die internationalen Verbindungen wieder aufnimmt, dauert es noch eine Weile. Erst im September plant sie wieder, Ziele wie Delhi, London oder Kapstadt anzusteuern.

Ob es wirklich dazu kommt, ist allerdings ungewiss. Denn Anfang des Monats hatten die Insolvenzverwalter ein düsteres Bild der Lage von Air Mauritius gezeichnet. Ohne eine baldige Reduktion der Kosten würden sich die kumulierten Verluste bis im März 2021 auf neun Milliarden Mauritius-Rupien oder 211 Millionen Euro aufsummieren, so die Insolvenzverwalter. Die Möglichkeit einer Liquidation werde deshalb immer realistischer.

Seit April unter Gläubigerschutz

Noch haben die Insolvenzverwalter keine Einigung mit den Gewerkschaften erzielt. Im Hintergrund arbeitet man deshalb an einem Plan B. Wie die Zeitung Le Dimanche-L'Hebdo schreibt, plant die Regierung offenbar, eine neue Nationalairline zu gründen. Basis der neuen Gesellschaft soll die bestehende Tochter Mauritius Helicopter sein, die ein eigenes Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator Certificate oder kurz AOC) besitzt.

Air Mauritius wurde 1967 gegründet. Sie besitzt eine Flotte von 13 Flugzeugen, neben drei ATR 72, zwei Airbus A319, ein A330, zwei A330 Neo, zwei A340 und auch zwei A350. Damit steuerte sie 22 Ziele auf vier Kontinenten an. Sie zählte zuletzt rund 1,7 Millionen Passagiere pro Jahr. Ende April war Air Mauritius zahlungsunfähig erklärt worden und stellte sich unter Gläubigerschutz.

Mehr zum Thema

Airbus A350 von Air Mauritius: Die Fluglinie kämpft ums Überleben.

Air Mauritius droht das endgültige Aus

Airbus A330 Neo von Air Mauritius: Wie geht es mit der Fluglinie weiter?

Air Mauritius kann Rechnungen nicht mehr bezahlen

<span class="Apple-style-span">Air Mauritius: Die Airline verspekulierte sich.</span>

Air Mauritius steckt in der Krise

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

Die Alternativroute für Project Sunrise: Sie führt am Nordpol vorbei.
Wenn die australische Fluggesellschaft ab 2027 nonstop zwischen Sydney und London fliegt, führt ein Teil der Flüge über eine der entlegensten Regionen der Erde. Die nördliche Alternativroute über die Polarregion bringt Qantas mehr Flexibilität und den Passagieren außergewöhnliche Ausblicke.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.
Wizz Air bringt mit dem Popstar Inna einen Song heraus. Wizz Away soll zum Sommerhit werden. Die Kombination Fluggesellschaft und Musik ist nicht neu. Ein Überblick von Fantasiesprache über Kerosin im Blut bis zu Mr. Trololo.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350-1000 ULR von Qantas: Spezieller Flieger für spezielle Route.
Mehr als zehn Jahre nach der Ankündigung steht der Starttermin fest: Ab Oktober 2027 wird die australische Fluglinie nonstop von Sydney nach London fliegen. Die ultralange Strecke knüpft an ein legendäres Kapitel der Geschichte von Qantas an.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin