Etihad und Air Berlin: Vor allem die deutsche Airline leidet.

46'000 Buchungen betroffenBehörde streicht Etihad-Flüge

Für Etihad und Air Berlin ist der Worst Case eingetreten: Das Luftfahrtbundesamt streicht mehr als 30 gemeinsame Flüge. Air Berlin verliert Millionen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es ist mehr als die Hälfte aller Codeshare-Flüge. Ganze 34 von 60 gemeinsamen Flügen im Winterflugplan von Etihad und Air Berlin hat das deutsche Luftfahrtbundesamt nicht genehmigt. Die Behörde beruft sich bei dem Entscheid darauf, dass bestehende Luftverkehrsabkommen mit Abu Dhabi durch die Codeshares verletzt würden.

Betroffen sind laut Air Berlin hauptsächlich die beiden wichtigsten Strecken Berlin-Abu Dhabi und Stuttgart-Abu Dhabi und ab Berlin über 20 Destinationen in Nordeuropa und Nordamerika. Air Berlin-Chef Wolfgang Prock-Schauer kritisiert in einer Stellungnahme die Entscheidung. «Dies entspricht nicht unserer Rechtsposition und erschüttert das Vertrauen der Passagiere in die seit langem angebotenen Flugverbindungen.»

Rechtliche Schritte

Zurzeit gibt es laut Air Berlin 46‘000 Buchungen auf den betroffenen Codeshareverbindungen. «Die entsprechenden Gäste werden natürlich befördert», so die Airline. Auch wenn sich der Entscheid der Behörde im Grunde gegen Etihad richtet: Der wirtschaftliche Schaden liegt laut der Prock-Schauer «hauptsächlich bei Air Berlin». Für dieses Jahr hatte die Fluggesellschaft über 500‘000 zusätzliche Passagiere und mehr als 100 Millionen Euro an zusätzlichen Einnahmen dank der Codeshares erwartet. Die Hälfte davon dürfte nun mindestens verloren gehen.

Air Berlin kündigt denn auch rechtliche Schritte an. «Dieser Schritt gefährdet deutsche Arbeitsplätze, weiteres Wachstum wird außerhalb Deutschlands stattfinden und damit andere Hubs stärken», heißt es. Auch für die deutschen Flughäfen bedeute dies einen Verlust an attraktiven Verbindungen und weniger Wachstum. man werde gemeinsam mit Etihad alles tun, damit der Entscheid wieder rückgängig gemacht werde. Nur so könne man die Vorteile für Verbraucher und Wettbewerb in Deutschland sicherstellen.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
sicherheitsroboter flughafen hamburg
Sie rollen selbstständig und suchen nach Schäden und Manipulationen am Flughafenzaun: Der Airport Hamburg testet selbstfahrende Roboter für die Sicherheit am Flughafen.
Timo Nowack
Timo Nowack
kuwait airport
Nach einem iranischen Drohnenangriff musste Kuwait den kommerziellen Flugverkehr am Mittwoch vorübergehend einstellen. Der internationale Flughafen des Landes wurde schwer beschädigt, mindestens ein Menschen wurde getötet, viele weitere verletzt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg