Fokker von Austrian: Bald in Rente?

Austrian stößt ihre Fokker ab

Austrian Airlines will die Flotte modernisieren. Die Lufthansa-Tochter könnte künftig mit Fliegern von Bombardier durch Europa fliegen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Insgesamt 24 der niederländischen Flieger befinden sich derzeit noch im Dienste von Austrian Airlines. Und sie alle will die österreichische Nationalairline in den nächsten vier Jahren loswerden. Dies erklärte Vorstandsvorsitzender Jaan Albrecht dem Fachportal Air Transport World. Neun der Jets sind Fokker 70 mit Platz für 72 bis 85 Personen und haben inzwischen durchschnittlich bereits 17,2 Jahre auf dem Buckel. 15 Stück sind Fokker 100 mit Platz für 97 bis 122 Passagiere und einem Durchschnittsalter von 19,6 Jahren. Bis zum Ende des Winterflugplans 2016/17 wolle man die inzwischen doch recht alten Flugzeuge nicht mehr in der Flotte haben, erklärte Albrecht.

Alle Flieger gehören der Tochter Tyrolean Airways, die im Rahmen der Kostensparmaßnahmen im Unternehmen am 1. Juli den Betrieb von AUA übernahm. Sie flog bis anhin unter der Marke Austrian Arrows. Doch nun verschwindet der Name. Auf den Fliegern steht künftig nur noch Austrian. Am Montag (29. Oktober) nahm die erste Fokker 100 in neuem Gewand den Betrieb auf, wie österreichische Luftfahrtportale melden.

Lufthansa-Vorteile nutzen

Womit die 24 Fokker-Maschinen ersetzt werden sollen, gibt Albrecht noch nicht preis. Nur so viel: «Austrian will die Vorteile der Lufthansa nutzen. Es sollten Flieger sein, die sich jetzt schon in der Regional-Flotte der Lufthansa befinden.» Wie es aussieht, hat Austrian also eine gute Chance auf die neuen Bombardier C-Series-Flieger. Wie Lufthansa-Flottenmanager Nico Buchholz zu einem früheren Zeitpunkt bekannt gab, dürfte Austrian Zugang zu den modernen Fliegern aus Kanada haben. Die deutsche Airline kaufte 2009 bereits 30 Stück für ihre Schweizer Tochter Swiss. Zudem sicherte sie sich damals auch eine Option auf weitere 30 Flieger. Die könnte nun für Austrian eingelöst werden.

Mehr zum Thema

Der erste Airbus A350-1000 von Lufthansa: Soll ab Ende Oktober im regulären Einsatz stehen.

Lufthansas erster Airbus A350-1000: Konfiguration, geplanter Starttermin und erste mögliche Ziele

ticker-lufthansa

Lufthansa, Austrian Airlines und ITA Airways nehmen Flüge nach Riyadh und Amman wieder auf

Bordservice Project Fox: Bei Lufthansa werden die Komponenten nun getrennt erhitzt.

Mehr Gourmet, weniger Toilette: Neuer Lufthansa-Bordservice hat gesperrtes WC zur Folge

Airbus A350-1000 in Lufthansa-Lackierung: Er wird die Registrierung D-AIFA tragen.

Lufthansas erster Airbus A350-1000 kommt im Herbst – und trägt Jubiläumslackierung

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies