Fokker von Austrian: Bald in Rente?

Austrian stößt ihre Fokker ab

Austrian Airlines will die Flotte modernisieren. Die Lufthansa-Tochter könnte künftig mit Fliegern von Bombardier durch Europa fliegen.

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Insgesamt 24 der niederländischen Flieger befinden sich derzeit noch im Dienste von Austrian Airlines. Und sie alle will die österreichische Nationalairline in den nächsten vier Jahren loswerden. Dies erklärte Vorstandsvorsitzender Jaan Albrecht dem Fachportal Air Transport World. Neun der Jets sind Fokker 70 mit Platz für 72 bis 85 Personen und haben inzwischen durchschnittlich bereits 17,2 Jahre auf dem Buckel. 15 Stück sind Fokker 100 mit Platz für 97 bis 122 Passagiere und einem Durchschnittsalter von 19,6 Jahren. Bis zum Ende des Winterflugplans 2016/17 wolle man die inzwischen doch recht alten Flugzeuge nicht mehr in der Flotte haben, erklärte Albrecht.

Alle Flieger gehören der Tochter Tyrolean Airways, die im Rahmen der Kostensparmaßnahmen im Unternehmen am 1. Juli den Betrieb von AUA übernahm. Sie flog bis anhin unter der Marke Austrian Arrows. Doch nun verschwindet der Name. Auf den Fliegern steht künftig nur noch Austrian. Am Montag (29. Oktober) nahm die erste Fokker 100 in neuem Gewand den Betrieb auf, wie österreichische Luftfahrtportale melden.

Lufthansa-Vorteile nutzen

Womit die 24 Fokker-Maschinen ersetzt werden sollen, gibt Albrecht noch nicht preis. Nur so viel: «Austrian will die Vorteile der Lufthansa nutzen. Es sollten Flieger sein, die sich jetzt schon in der Regional-Flotte der Lufthansa befinden.» Wie es aussieht, hat Austrian also eine gute Chance auf die neuen Bombardier C-Series-Flieger. Wie Lufthansa-Flottenmanager Nico Buchholz zu einem früheren Zeitpunkt bekannt gab, dürfte Austrian Zugang zu den modernen Fliegern aus Kanada haben. Die deutsche Airline kaufte 2009 bereits 30 Stück für ihre Schweizer Tochter Swiss. Zudem sicherte sie sich damals auch eine Option auf weitere 30 Flieger. Die könnte nun für Austrian eingelöst werden.

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