Werbemotiv von Alitalia: Etihad wünscht sich einen neuen Auftritt.

Nach Einstieg von EtihadAlitalia: Neue Jets, neue Bemalung

Nun ist es definitiv: Etihad kauft für 560 Millionen Euro 49 Prozent der italienischen Nationalairline. Für Alitalia heißt das: Alles wird neu. Die wichtigsten Änderungen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

James Hogan sagte es bei der Bekanntgabe des Vertrages am Freitag (8. August) klipp und klar: «Die finanzielle Lage von Alitalia ändert sich über Nacht. Dennoch ist das keine schnelle Lösung». Der Chef von Etihad macht damit klar, dass es bei der italienischen Nationalairline viel zu tun gibt und seine Fluglinie nur investierte, wenn das auch sicher getan wird.

650 Millionen Euro lässt sich Etihad den Einstieg bei Alitalia kosten. 387,5 Millionen zahlt die Golfairline für einen Anteil von 49 Prozent. Weitere 60 Millionen für fünf Slots in London Heathrow und nochmals 112 Millionen für 75 Prozent am Alitalia-Vielfliegerprogramm Mille Miglia. Das ist das finanzielle Resultat der monatelangen Verhandlungen mit Alitalia, dem italienischen Staat und den bisherigen Aktionären.

Mehr Langstreckenflugzeuge und -ziele

Doch für Alitalia wird der Rest der Maßnahmen einschneidender sein. So wird beispielsweise die Flotte umgebaut. Gemäß Hogan hat Alitalia zu viele Kurz- und Mittelstreckenflieger und zu wenige Langstreckenjets. Die Zahl der kleineren Flieger soll um 13 Prozent auf rund 78 verringert werden. Die der Großraumjets um 32 Prozent auf rund 29.

Auch zehn neue Langstreckenziele hat Hogan mit seiner Etihad für Alitalia bereits ausgemacht. Sie sollen über die nächsten fünf Jahre nach und nach ins Streckennetz aufgenommen werden. Doch welche es sind, will Hogan noch nicht verraten. Klar ist einzig, dass künftig nicht nur ab Mailand und Rom nach Abu Dhabi geflogen wird, sondern auch ab Bologna, Catania und Venedig. Im Inland wird das Netz dagegen gekürzt.

Neues Servicekonzept und neue Uniformen

Auch in der Kabine wird sich einiges ändern. Etihad und Alitalia erarbeiteten ein neues Servicekonzept. Zudem erhalten die Angestellten Uniformen. Und auch die Flugzeuge werden künftig anders aussehen. «Alitalia hat eine lokal starke Marke. Doch der Auftritt ist sehr antiquiert», so Hogan vor den Medien. Die italienische Fluglinie bekommt deshalb einen neuen optischen Auftritt.

Mit allen diesen Maßnahmen will Etihad die chronisch defizitäre Alitalia aus den roten Zahlen führen. Ab 2017 sollen Gewinne resultieren. Topp, die Wette gilt.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin