ATR 72 von Windrose: Eine Maschine flog Anfang April weg aus Lviv nach Polen.

Windrose AirlinesAirline bringt ATR 72 aus der Ukraine in Sicherheit

Als der Krieg ausbrach, befanden sich die Flugzeuge von Windrose Airlines in der Ukraine. Einige dürften inzwischen zerstört sein. Eine ATR 72 konnte die Fluglinie jedoch diese Woche ins Ausland holen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Als die russische Armee am 24. Februar über die Grenze marschierte, hatten diverse ukrainische Fluggesellschaften einige ihrer Flugzeuge bereits in Sicherheit gebracht. Windrose Airlines hat das nicht geschafft. Ihre Flieger blieben in der Ukraine. Ein Airbus A320, zwei A321 und zwei ATR 72 standen beispielsweise bei Ausbruch des Krieges am Flughafen Dnipro.

Sie werden kaum mehr fliegen. Denn der Airport ist bei der Bombardierung durch die Russen «vollständig» zerstört worden, wie kürzlich der Gouverneur der Region erklärte. Eine andere ATR 72 von Windrose ist in Kharkiv geparkt, wo ebenfalls bereits mehrmals russische Bomben fielen.

Von Lviv nach Warschau - und weiter

Ein anderes Exemplar des Turbopropfliegers von Windrose steht in Zaporizhzhia und dürfte dort vorerst überlebt haben, der Flughafen liegt aber nahe der Front. Und am Airport Kyiv-Boryspil hat Windrose zwei Airbus A321 und zwei ATR 72 stehen. Nach dem Abzug der Russen aus der Region dürfte man die Schäden dort erstmals einschätzen können.

Am sichersten Ort befand sich eine weitere ATR 72 von Windrose - im Westen des Landes. Die ATR 72 mit dem Kennzeichen UR-RWB befand seit dem 23. Februar in Lviv.  Jetzt hat die Fluggesellschaft die Maschine von dort weggeholt und ins Ausland in Sicherheit gebracht, wie das Luftfahrtdatenportal CH Aviation zuerst schrieb. Am 2. April flog sie nach Warschau. Und von dort ging es weiter nach Sofia.

Angebot für Wet-Lease-Dienste

Was Windrose mit der ATR 72 plant, ist unbekannt. Viele ukrainische Fluggesellschaften bieten jedoch ihre im Ausland geparkten Flugzeuge europäischen Fluggesellschaften für Wet-Lease-Aufträge an, so  etwa Sky Up und Ukraine International. So können sie nicht nur dringend notwendige Einnahmen generieren, sie können auch ihr Personal motivieren, das sie sonst nicht mehr bezahlen können.

Mehr zum Thema

Die interaktive Karte finden Sie am Artikel-Ende.

Wo sich die Flugzeuge der ukrainischen Airlines befinden

Antonov Airlines macht sich auch Sorgen um ihre An-22

Antonov Airlines macht sich auch Sorgen um ihre An-22

Strand an der türkischen Riviera: Russinnen und Russen gehören zu den häufigsten Gästen.

Türkei gründet neue Charterairline speziell für Russland-Flüge

ATR 72 von Fly 91: Die Flotte bekommt kräftig Zuwachs.

Erst zwei Jahre alte Regionalairline beschert ATR die größte Bestellung seit zehn Jahren

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin