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GesprächeAir France und KLM sind an Air Europa interessiert

Seit Monaten verhandelt die HNA Group über einen Einstieg bei Air Europa. Die Gespräche stecken fest. Statt den Chinesen könnte nun Air France-KLM zum Handkuss kommen.

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Vergangenen Sommer sah es so aus, als ob es nur noch um die letzten Details ginge. Die chinesische HNA Group – unter anderem Besitzerin von Hainan Airlines, Gategroup sowie Swissport und Großaktionärin bei Aigle Azur – stand kurz vor dem Einstieg bei Air Europa. Die spanische Tourismusgruppe Globalia war bereit, eine Beteiligung von bis zu 49,9 Prozent an die Chinesen zu verkaufen. Doch inzwischen sind neun Monate vergangen und noch immer wurden die Verhandlungen nicht abgeschlossen.

Wie die spanische Zeitung El Confidencial meldet, ist die Liebe zwischen Globalia-Eigentümer Juan José Hidalgo und HNA abgekühlt. Das liegt daran, dass die Chinesen offenbar den ganzen Konzern kaufen möchten – also mitsamt Reisebüro, Touroperator und Airline. Gesetzlich ist das aber kaum möglich, da Air Europa nur zu 49,9 Prozent von Aktionären kontrolliert werden darf, die nicht aus der EU stammen.

Stark im Lateinamerika-Geschäft

Aber es gibt bereits einen neuen Interessenten. Air France-KLM soll eine amerikanische Investmentbank beauftragt haben, die Verhandlungen mit Globalia zum Kauf von Air Europa zu führen. Dazu müsste Globalia-Eigentümer Hidalgo aber erst einen Käufer für den Rest seines Geschäfts finden. Die französisch-niederländische Airlinegruppe würde sich mit Air Europa eine Tochter beschaffen, die besonders im Lateinamerika-Geschäft sehr stark ist.

Hidalgo besitzt 53,6 Prozent von Globalia, der Rest der Aktien liegt bei seiner Frau und seinen Kindern sowie Banken. Air Europa besitzt eine Flotte von 58 Flugzeugen. Damit steuert die spanische Fluglinie 64 Ziele in 26 Ländern an.

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