Air Canada will in neue Marktsegmente einsteigen.

Air Canada setzt auf Discount

Die kanadische Fluglinie will in den Billigfliegermarkt einsteigen. Dafür will sie Hunderte neue Flugbegleiter einstellen - günstig.

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Schon 2012 will Air Canada einen neuen Low-Cost-Anbieter an den Markt bringen. Der Plan ist Teil der Expansionspläne der Airline und soll Marktsegmente öffnen, die mit der aktuellen Kostenstruktur des Unternehmens finanziell nicht lohnenswert wären. Es ist nicht das erste Mal, dass Air Canada einen Versuch mit einer Billigairline startet. Doch bisher waren diese nicht von Erfolg gekrönt. Zuletzt machte Zip Air nur zwei Jahre nach dem Start 2004 schon wieder dicht.

Der neue Billiganbieter soll Tausende neue Stellen schaffen. Bis 2015 könnten laut einer Analyse von Air Canada rund 460 neue Piloten und bis zu 1400 neue Flugbegleiter eingestellt werden. Allerdings würden die Flugbegleiter der neuen Airline weniger verdienen als die der Muttergesellschaft.

Gewerkschaft unterstützt den Plan

Das geht aus einem Papier hervor, das Die Fluglinie mit der Gewerkschaft, in der rund 6800 Air Canada-Flugbegleiter organisiert sind, unterzeichnet hat. Der Stundenlohn bei Berufsantritt wäre für die neuen Flugbegleiter 22.99 Dollar. So viel haben die Berufsanfänger bei Air Canada 2008 erhalten.

Nach vier Jahren sind es bei der großen Airline 36.03 Dollar die Stunde. Das soll auch bei der Billig-Tochter so sein. Nur ist das dann auch der höchste erreichbare Stundenlohn - im Gegensatz zu einem Höchstsatz von 48.27 Dollar pro Stunde bei Air Canada. Die Gewerkschaft begrüßt den Plan. Vor allem auch, weil so keine Flugbegleiter der Haupt-Fluglinie gezwungen würden, zum Billiganbieter zu wechseln. Bedingung sei allerdings auch, dass keine bisher geflogenen Routen durch den Low-Cost-Anbieter ersetzt würden.

Bei den Piloten kamen die Vorschläge der Airline weniger gut an. Im Mai hatte die Gewerkschaft ein ähnliches Papier, das ebenfalls geringere Löhne vorsieht, abgelehnt.

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