Air-Baltic-Jet: Die Airline soll wieder profitabel werden.

Air Baltic sucht Investoren

Lettland macht die Staatsairline bereit für die Privatisierung - einige Monate nach einem erbitterten Kampf um die Kontrolle.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Schon 2014 will Air Baltic wieder Gewinn schreiben. Das Restrukturierungsprogramm beginne zu greifen, erklärte Vorstandschef Martin Gauss Anfang August. Im ersten Halbjahr 2012 steigerte die angeschlagene lettische Fluggesellschaft den Umsatz um 8 Prozent auf 104,7 Millionen Lats (152 Millionen Euro/180 Millionen Franken). Die Auslastung kletterte auf 72 Prozent. Zwar flog Air Baltic noch immer einen Verlust von 22 Millionen Lats ein. Doch im Vergleich zu den 72 Millionen im Vorjahr ist das eine massive Verbesserung. Und es macht die Airline wieder zu einem attraktiven Investitionsobjekt, findet zumindest die Regierung in Riga. Sie sucht daher nun nach Aktionären für die Fluggesellschaft - per Zeitungsanzeige.

In der Wirtschaftszeitung Financial Times schaltete das lettische Transportministerium Anzeigen, die Investoren bis zum 1. November Zeit geben, ein nichtbindendes Gebot abzugeben. Bis zu einem Anteil von 50 minus einer Aktie können sich die Investoren beteiligen. Doch wie die Regierung der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, seien diese Anteile auch noch verhandelbar. Wie viel man mit dem Verkauf verdienen wolle, gibt sie nicht bekannt. Doch Interessenten gebe es schon einige. «Es hat bereits proaktives Interesse von verschiedener Seite gegeben», so eine Ministeriumssprecherin gegenüber AFP.

Erst vergangenes Jahr aufgestockt

Erst Ende vergangenen Jahres stockte die Regierung Lettlands nach einem langwierigen Streit mit Minderheitseigentümer Bertolt Flick ihren Anteil von 52,6 auf 99,8 Prozent auf. Nach einem Monate andauernden Gerangel warf Flick am 5. Oktober 2011 das Handtuch. Die Regierung hatte ihm zuvor Korruption und Intransparenz vorgeworfen. Nach ihm übernahm sein deutscher Landsmann Gauss die Geschäfte der Airline und fuhr ein hartes Restrukturierungsprogramm - das nun offenbar Früchte trägt. Air Baltic fliegt momentan mit 33 Fliegern 55 Destinationen an.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Buchungen aus Westeuropa im Minus für den Sommer.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack