Air Astana baut Streckennetz aus - zum Einsatz kommen werden auch Flugzeuge des Typs Boeing 767-300ER

Air Astana baut Flotte aus

Die kasachische Airline ist profitabel. Diese Stärke nutzt sie, um mit neuen Fliegern und Zielen der Konkurrenz davonzuziehen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Davon träumen viele Fluggesellschaften: Air Astana verdient derzeit gutes Geld in der Luft - trotz Schuldenkrise in Europa, Konjunkturflaute in den Industriestaaten und um 140 Prozent gestiegenen Kerosinpreisen. Kein Wunder: Kasachstans Wirtschaft boomt. 2010 wuchs sie um 7,3 Prozent, 2011 um 7,5 Prozent. Und auch dieses Jahr erwarten die Experten der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung ein Plus von mindestens 5 Prozent - dank den reichlichen Vorkommen an Kohlenwasserstoffen und Erzen. Getrieben vom Boom legte Umsatz von Air Astana im ersten Halbjahr um 13 Prozent auf 394 Millionen Dollar zu. Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von fast 5 Millionen Dollar.

Das nutzt die Fluggesellschaft für ihre Expansion. Zwischen kommendem November und Mai 2013 stellt sie vier neue Airbus A320 sowie zwei A321 in Dienst. An der Luftfahrtmesse in Farnborough letzten Sommer platzierte sie zudem weitere Bestellungen für Langstreckenjets: vier Boeing B767-300 und drei Dreamliner B787-8 orderte die kasachische Nationalairline. Die Langstreckenjets werden sukzessive bis 2017 ausgeliefert. Air Astana, 2001 als Nachfolgegesellschaft der insolventen Air Kazakhstan gegründet, fliegt damit vor allem Ziele in der Region, in Russland sowie im Fernen Osten an. Neu angepeilt werden Hong Kong und die vietnamesische Metropole Ho Chi Minh Stadt.

Musterknabe in Zentralasien

Obwohl sie die einzige kasachische Gesellschaft ist, welche nicht auf der Schwarzen Liste der EU steht, plant Air Astana keine neuen Routen nach Europa. Präsident Peter Foster begründet dies in einer Mitteilung damit, dass der Alte Kontinent der einzige Markt sei, der kein Wachstum aufweise. Er erwartet dank erweiterter Flotte und neuen Zielen eine weitere Verbesserung des Geschäftsgangs. Helfen dürfte auch, dass Air Astana von Skytrax mit vier Sternen ausgezeichnet und zur besten Fluggesellschaft in Zentral- und Südasien gekürt wurde. Sie gehört zu 51 Prozent dem Staat und zu 49 Prozent dem britischen Luftfahrtkonzern Bae Systems.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg