ATR 72 von Aeroitalia Regional: Bleiben bei der Fluglinie - trotz Verkauf.

Ehemalige Air ConnectAeroitalia verkauft Regionaltochter wieder - und beflügelt so andere Airline

Vor einem Jahr kaufte die italienische Regionalairline Air Connect. Nun veräußert Aeroitalia die rumänische Regionalairline wieder. Sie verhilft damit einer anderen italienischen Fluglinie zu einem schnelleren Start.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Geschichte der Fluggesellschaft ist noch jung. Aber sie ist nicht minder turbulent. 2021 gründeten fünf private Investoren in Rumänien Air Connect. Ihr Ziel war es, regionale Flughäfen mit Bukarest und mitunter auch untereinander zu verbinden. Daneben steuerte die Airline auch Urlaubsziele in Bulgarien, Griechenland, Montenegro und der Türkei an.

Doch das ging nicht lange gut. 17 Monate nach dem ersten Flug im Mai 2022 stellte Air Connect die Flüge wieder ein. Sie flog ab Oktober 2023 mit ihren zwei ATR 72-600 nur noch im Wet-Lease für Aeroitalia. Offenbar erfolgreich. Denn nur einen Monat später wurde die aufstrebende italienische Regionalairline auch Eigentümerin der rumänischen Fluglinie. Damit einher ging später eine Namensänderung auf Aeroitalia Regional.

Flugzeuge bleiben bei Aeroitalia

Doch auch diese Verbindung war nur von kurzer Dauer. Aerolinee Siciliane kauft jetzt Aeroitalia Regional. Dies bestätigte Luigi Crispino, der Gründer der neuen sizilianischen Fluggesellschaft, dem Portal Meridionews. Hinter ihr stehen Unternehmer von der Insel. Ihr Ziel ist es, ihre Heimat zu «ehrlichen Preisen» mit dem Rest Italiens und mit Europa zu verbinden.

Die beiden ATR 72 gehören allerdings nicht zum Deal. Sie bleiben bei Aeroitalia Regional. Die Flotte von Aerolinee Siciliane soll weiterhin aus zwei geleasten Airbus A320 bestehen und Schritt für Schritt ausgebaut werden. Der Start der Flüge war zuletzt für Mai 2025 geplant. Doch dank der Übernahme, mit der auch die Übertragung des Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: AOC) einhergeht, soll es früher klappen. «Wir rechnen damit, Anfang April zu starten», so Crispino zu Meridionews.

Nach Frankfurt und Stuttgart?

Zu den ersten Strecken äußerte sich der Manager noch nicht. Früher einmal wurden ab der Basis am Aeroporto di Comiso als erste Ziele Rom und Mailand genannt. Für ein späteres Stadium waren damals Frankfurt, London, Malta Paris, Stuttgart oder Tunis als mögliche Ziele vorgesehen.

Mehr zum Thema

Airbus A320 in Aerolinee Siciliane livery.

Neue sizilianische Airline will nach Deutschland fliegen

Eine Boeing 737 von Aeroitalia: Die Fluggesellschaft liegt im Streit mit Ex-Partnerin Gotofly.

Aeroitalia vs. Gotofly: Rosenkrieg auf Italienisch

Heckflossen von Aeroitalia (links) und Alitalia: Zu ähnlich?

ITA Airways fordert, dass Konkurrentin Aeroitalia Bemalung und Namen aufgibt

Airbus A320 in Aerolinee Siciliane livery.

New airline planned for Italian island of Sicily

Video

alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack