Der in Genf gestrandete Airbus A321 von Aeroflot: Für die Schweizer Stadt ist auch ein Rückholflug geplant.

RückholflügeAeroflot will am Sonntag nach Genf und München fliegen

Viele Russinnen und Russen sind in Europa gestrandet. Sie will Aeroflot mit Sonderflügen zurückholen - auch aus der Schweiz und Deutschland.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Der europäische Luftraum ist für russische Flugzeuge geschlossen. Doch es gibt Ausnahmen. Dies zeigt nicht nur das Beispiel einer Ilyushin Il-76 TD von Volga-Dnepr, die Kernbrennstoff aus Russland in die Slowakei transportierte. Am Donnerstag war eine Boeing 737-800 von Rossiya nach Sofa unterwegs. Und am Freitag (4. März) war ein Airbus A321 von Aeroflot am Himmel über Mitteleuropa zu sehen. Er steuerte als Flug SU7030 von Moskau über Belarus, Polen und die Slowakei nach Budapest.

Zur gleichen Zeit wie die Maschine mit dem Kennzeichen VP-BKJ war auch eine Boeing 777 der russischen Nationalairline in eigentlich verbotenem Luftraum unterwegs. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen VQ-BQF flog über Georgien und die Türkei nach Larnaca in Zypern. Es handelt sich dabei um Sonderflüge, die russische Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern, die im Ausland gestrandet sind, zurückzuholen.

Es braucht das Okay der Länder

Die Rückholflüge hat Aeroflot Mitte der Woche angekündigt. Und die Fluggesellschaft plant weitere - auch nach Deutschland und in die Schweiz. Unter der Flugnummer SU7031 will sie am Sonntag (6. März) Russinnen und Russen von Genf nach Moskau zurückfliegen. Und unter SU7323 plant sie einen Flug von München nach Moskau. Auch Paris und Amsterdam stehen auf der Liste.

Aeroflot erklärt, sie arbeite mit der Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya zusammen, um die Flüge durchzuführen. Voraussetzung ist jedoch die Bewilligung durch die Länder in Europa. Und es ist fraglich, ob die Schweiz, Deutschland, die Niederlande und Frankreich Rückholflüge als humanitär einstufen. Auch schon der Überflug anderer Staaten muss genehmigt werden.

Diverse gestrandete Aeroflot-Jets

Nach dem Ausrufen der Luftraumsperre sind mehrere Flugzeuge russischer Fluggesellschaften in Europa gestrandet. So sitzt beispielsweise der Airbus A321 von Aeroflot mit dem Kennzeichen VP-BOE seit Sonntag in Genf fest. Der A320 mit dem Kennzeichen VP-BET steht in München.

Mehr zum Thema

Die in Köln gestrandete Boeing 737 F von Atran: Kann Deutschland nicht mehr verlassen.

Wo überall russische Flugzeuge gestrandet sind

Jet von Aeroflot in Genf: Es war eine kurze Reise.

Airbus A321 von Aeroflot steckt in Genf fest

Ilyushin Il-76 von Volga-Dnepr: Flug über die Slowakei und Polen nach Russland.

Ilyushin Il-76 flog trotz Sanktionen über Slowakei und Polen

Kontrollturm in Zürich: Es kam erneut zu einer STörung bei Skyguide.

Erneut Panne bei Flugsicherung: Schweiz muss große Teile des Luftraums schließen

Video

fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Unglücksort: Das Wrack der ATR 72 von Voepass.
Schon lange vor dem Absturz der ATR 72 mit 62 Toten waren bei Voepass Probleme mit Wartung und Enteisung bekannt. Dennoch wurde laut Erkenntnissen der brasilianischen Bundespolizei nicht konsequent gehandelt. Ihre Ermittlungen belasten die Fluggesellschaft - aber auch die Luftfahrtbehörde Anac.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin