Kabine von Aeroflot: Die Fluggesellschaft hat ein Problem mit Langfingern an Bord.

Neue BordansagenAeroflot warnt Passagiere vor Taschendieben an Bord

Auf Flügen der russischen Nationalairline nach Hongkong und Istanbul kam es zu Taschendiebstählen. Aeroflot reagiert mit neuen Sicherheitsansagen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Alle, die in den letzten Jahren an Flughäfen unterwegs waren, kennen die automatische Durchsage. «Bitte lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt». Trotzdem werden Koffer und Taschen immer wieder herrenlos an Airports entdeckt. In den meisten Fällen ist der Grund harmlos: schusselige Reisende haben sie versehentlich stehengelassen.

Herrenlose herumstehende Gepäckstücke gelten jedoch generell als verdächtig - aus Gründen der Terrorabwehr. Der Bereich muss daher abgesperrt werden, Sprengstoffhunde müssen geholt werden. Der Polizeieinsatz ist teuer. Die Durchsage ist ein Weg, um diesen Situationen vorzubeugen.

Hongkong und Istanbul betroffen

Ungewöhnlich ist der Sicherheitshinweis an Bord von Flugzeugen. Doch an Bord von Flügen von Aeroflot wird er neuerdings auf zwei Strecken zum Standard. «Um Ihre persönlichen Gegenstände, darunter Bargeld, Dokumente und Mobiltelefone, zu schützen, empfehlen wir Ihnen, diese nicht unbeaufsichtigt zu lassen.», heißt es seit dem 9. Februar.

Zuvor wurden Reisenden Bargeld und persönliche Wertgegenstände entwendet, berichtet der russische Luftfahrtnachrichten-Kanal Aviatorshina. Betroffen waren Flüge von Moskau nach Hongkong und Istanbul. Das Management der Fluggesellschaft hat ihr Kabinenpersonal angewiesen, auf den beiden Flügen die neue Ansage vorsorglich während des Steigflugs vorzulesen.

Reisende haften für Handgepäck

Fluggesellschaften haften für Diebstahl, Beschädigung oder Verlust von Passagiergegenständen, die im Gepäckraum eines Flugzeugs aufgegeben werden. Für das Handgepäck ist jeder Passagier selbst verantwortlich.

Aeroflot steht mit dem Problem von klauenden Passagieren nicht allein da, aber meistens werden nicht die Mitreisenden beklaut, sondern die Fluggesellschaften. Dabei werden Decken, Kissen und Besteck nicht immer nur als Mitbringsel geklaut, sondern teilweise landet die Ware dann auch auf Online-Auktionshäusern. Lufthansa schaltet dann die Konzernsicherheit ein, um einen gewerbsmäßigen Verkauf zu unterbinden.

Mehr zum Thema

Tasse von Air France: Für Passagiere manchmal wertvolle Beute.

Vorsicht - diebische Passagiere!

Kabine von Lufthansa: Nicht immer sind nach dem Flug alle Decken und Kissen noch da.

Auch bei Lufthansa wird eifrig stibitzt

Piste 06C/24C am Airport Sheremetyevo: Das Bild zeigt die sich lösenden Fugendichtungen.

Piste an Moskaus größtem Flughafen gerät aus den Fugen

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies