Kabine von Aeroflot: Die Fluggesellschaft hat ein Problem mit Langfingern an Bord.

Neue BordansagenAeroflot warnt Passagiere vor Taschendieben an Bord

Auf Flügen der russischen Nationalairline nach Hongkong und Istanbul kam es zu Taschendiebstählen. Aeroflot reagiert mit neuen Sicherheitsansagen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Alle, die in den letzten Jahren an Flughäfen unterwegs waren, kennen die automatische Durchsage. «Bitte lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt». Trotzdem werden Koffer und Taschen immer wieder herrenlos an Airports entdeckt. In den meisten Fällen ist der Grund harmlos: schusselige Reisende haben sie versehentlich stehengelassen.

Herrenlose herumstehende Gepäckstücke gelten jedoch generell als verdächtig - aus Gründen der Terrorabwehr. Der Bereich muss daher abgesperrt werden, Sprengstoffhunde müssen geholt werden. Der Polizeieinsatz ist teuer. Die Durchsage ist ein Weg, um diesen Situationen vorzubeugen.

Hongkong und Istanbul betroffen

Ungewöhnlich ist der Sicherheitshinweis an Bord von Flugzeugen. Doch an Bord von Flügen von Aeroflot wird er neuerdings auf zwei Strecken zum Standard. «Um Ihre persönlichen Gegenstände, darunter Bargeld, Dokumente und Mobiltelefone, zu schützen, empfehlen wir Ihnen, diese nicht unbeaufsichtigt zu lassen.», heißt es seit dem 9. Februar.

Zuvor wurden Reisenden Bargeld und persönliche Wertgegenstände entwendet, berichtet der russische Luftfahrtnachrichten-Kanal Aviatorshina. Betroffen waren Flüge von Moskau nach Hongkong und Istanbul. Das Management der Fluggesellschaft hat ihr Kabinenpersonal angewiesen, auf den beiden Flügen die neue Ansage vorsorglich während des Steigflugs vorzulesen.

Reisende haften für Handgepäck

Fluggesellschaften haften für Diebstahl, Beschädigung oder Verlust von Passagiergegenständen, die im Gepäckraum eines Flugzeugs aufgegeben werden. Für das Handgepäck ist jeder Passagier selbst verantwortlich.

Aeroflot steht mit dem Problem von klauenden Passagieren nicht allein da, aber meistens werden nicht die Mitreisenden beklaut, sondern die Fluggesellschaften. Dabei werden Decken, Kissen und Besteck nicht immer nur als Mitbringsel geklaut, sondern teilweise landet die Ware dann auch auf Online-Auktionshäusern. Lufthansa schaltet dann die Konzernsicherheit ein, um einen gewerbsmäßigen Verkauf zu unterbinden.

Mehr zum Thema

Tasse von Air France: Für Passagiere manchmal wertvolle Beute.

Vorsicht - diebische Passagiere!

Kabine von Lufthansa: Nicht immer sind nach dem Flug alle Decken und Kissen noch da.

Auch bei Lufthansa wird eifrig stibitzt

Piste 06C/24C am Airport Sheremetyevo: Das Bild zeigt die sich lösenden Fugendichtungen.

Piste an Moskaus größtem Flughafen gerät aus den Fugen

nordatlantik

Russische Raketen-Warnung sorgt für Stress auf Flügen zwischen Europa und Nordamerika

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack