Airbus A350 über Seychellen-Strand: Dieses Modell setzt Aeroflot ein.

Ab Mitte MaiAeroflot stoppt Flüge auf die Seychellen

Erst gab es kein Essen, bald gibt es gar keine Flüge mehr. Die russische Nationalairline stellt Flüge zum Urlaubsziel im Indischen Ozean ein.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Dass etwas nicht stimmt, war schon klar. Mitte April gab Aeroflot bekannt, dass auf den Flügen, die auf den Seychellen starten, kein Essen mehr geladen werden kann. Daher musste die russische Nationalairline das Essensangebot auf den Flügen anpassen. Auch in der Business Class gab es in der Folge nur Lunchboxen statt ganzer Mahlzeiten.

Jetzt stellt die Fluggesellschaft die Flüge zum Inselstaat im Indischen Ozean ganz ein, berichtet das Portal Aero Routes. Ab dem 18. Mai fallen die Flüge bis mindestens zum 26. Oktober aus, und somit bis Ende des Sommerflugplans. Was danach passiert, ist unklar.

Sanktionen als Grund?

Unklar sind auch die Hintergründe. Als es um die Einschränkung des Essensangebots ging, empfahl die Airline ihren Angestellten, die «erzwungenen Ernährungseinschränkungen» gegenüber den Fluggästen mit den «Sanktionen feindseliger Länder gegen Russland» zu begründen. Diese würden Finanztransaktionen mit anderen Geschäftspartnern erschweren, die ein Risiko befürchteten.

Mehr zum Thema

Essen in der Business Class von Aeroflot: Auf Seychellen-Flügen nur noch in der Lunchbox.

Aeroflot bekommt wegen Sanktionen kein Essen mehr auf den Seychellen

Produktion des Superjet 100: Aeroflot will aufstocken.

Aeroflot will 300 russische Flugzeuge bestellen

Aeroflot-Flugbegleiterinnen: Die Airline war einmal die größte der Welt.

Aeroflot - vom Giganten zum Schatten ihrer selbst

Embraer E190 von Wideroe: Mit diesem Flugzeugtyp wurden die Russinnen und Russen Richtung Heim geflogen.

Widerøe fliegt Russen im Spitzbergen-Eklat zurück nach Hause

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier