Letzte Aktualisierung: um 11:15 Uhr

Anpassung der Mahlzeiten

Aeroflot bekommt wegen Sanktionen kein Essen mehr auf den Seychellen

Offenbar fürchten Unternehmen auf den Seychellen Konsequenzen, wenn sie Geschäfte mit russischen Firmen machen. Das wirkt sich auf gewisse Gäste von Aeroflot aus.

Ein Flugverbot herrscht – anders als nach Europa nicht. Russische Airlines dürfen weiter auf die Seychellen fliegen. Und Aeroflot tut das auch. Dennoch wirken sich die Sanktionen des Westens auf die Flüge nach Mahe aus, berichtet der Telegram-Kanal Aviatorshina.

Bis auf Weiteres muss Nationalairline Aeroflot das Essensangebot auf den Flügen auf die Seychellen stark reduzieren. Der Grund: Vor Ort kann kein Essen mehr geladen werden. Daher werden laut einem Informationsschreiben an die Mitarbeitenden am Flughafen Sheremetyevo Mahlzeiten nicht nur für Hinflüge, sondern auch für Rückflüge an Bord geladen.

Keine Suppen, kein Metallbesteck

Aeroflot bietet Business-Class-Passagieren in der Folge keine Suppen und Salate mehr an und stellt ihnen auch keine Menükarten zur Verfügung. Das Essen wird in Lunchboxen verpackt, Metallbesteck wird durch Plastik ersetzt. In der Economy Class werden die Mahlzeiten ebenfalls in Snackboxen verladen, Passagiere erhalten zwischendurch keine Snacks mehr. Sondermahlzeiten kann man nicht mehr bestellen.

Sollten Reisende sich über das eingeschränkte Angebot beschweren, empfiehlt die Airline den Mitarbeitenden, die «erzwungenen Ernährungseinschränkungen» mit den «Sanktionen feindseliger Länder gegen Russland». Diese würden Finanztransaktionen mit anderen Geschäftspartnern erschweren, weil die ein Risiko befürchten.