Prototyp der MS-21: Irkut möchte zu Airbus und Boeing aufschließen.

IrkutAeroflot möchte 35 weitere MS-21

Die staatliche Airline Russlands bestellte letztes Jahr 50 Irkut MS-21. Nun stockt sie die Order für die russische Neuentwicklung auf.

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Mit der Irkut MS-21 möchte in Russland Anschluss im globalen Flugzeugbau finden. Geht es nach den Vorstellungen der russischen Regierung, soll der neuentwickelte Mittelstreckenjet in Zukunft Boeing und Airbus vom heimischen Markt verdrängen. Auch Aeroflot fand Gefallen daran, dass das faktische Hersteller-Duopol aufgeknackt wird.

Die Nationalairline Russlands orderte im letztes Jahr 50 Exemplare der MS-21-300. Diese wird sie jedoch nicht kaufen, sondern für mindestens zwölf Jahre leasen. Jetzt möchte Aeroflot die Bestellung auf 85 Exemplare erhöhen.

Triebwerke ebenfalls aus Russland

Laut dem stellvertretenden Industrie- und Handelsminister Russlands sollen die Maschinen zudem mit dem Triebwerk Aviadvigatel PD-14 ausgestattet werden, berichtet die Nachrichtenagentur Tass. Der Motor ist ebenfalls eine Neuentwicklung aus Russland. Ab Seriennummer 26 sollen alle MS-21 mit dem Antrieb ausgestattet werden. Das PD-14 wird derzeit für die Zertifizierung getestet.

Die MS-21 von Aeroflot werden mit 169 Sitzen bestuhlt sein, 153 davon in der Economy, 16 in der Business Class. Wifi ist für jeden der Jets angekündigt. Die Fluggesellschaft will die MS-21 sowohl auf nationalen als auch auf internationalen Routen einsetzen. Derzeit befindet sich der Jet noch in der Erprobungsphase.

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