Prototyp der MS-21: Irkut möchte zu Airbus und Boeing aufschließen.

IrkutAeroflot möchte 35 weitere MS-21

Die staatliche Airline Russlands bestellte letztes Jahr 50 Irkut MS-21. Nun stockt sie die Order für die russische Neuentwicklung auf.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Mit der Irkut MS-21 möchte in Russland Anschluss im globalen Flugzeugbau finden. Geht es nach den Vorstellungen der russischen Regierung, soll der neuentwickelte Mittelstreckenjet in Zukunft Boeing und Airbus vom heimischen Markt verdrängen. Auch Aeroflot fand Gefallen daran, dass das faktische Hersteller-Duopol aufgeknackt wird.

Die Nationalairline Russlands orderte im letztes Jahr 50 Exemplare der MS-21-300. Diese wird sie jedoch nicht kaufen, sondern für mindestens zwölf Jahre leasen. Jetzt möchte Aeroflot die Bestellung auf 85 Exemplare erhöhen.

Triebwerke ebenfalls aus Russland

Laut dem stellvertretenden Industrie- und Handelsminister Russlands sollen die Maschinen zudem mit dem Triebwerk Aviadvigatel PD-14 ausgestattet werden, berichtet die Nachrichtenagentur Tass. Der Motor ist ebenfalls eine Neuentwicklung aus Russland. Ab Seriennummer 26 sollen alle MS-21 mit dem Antrieb ausgestattet werden. Das PD-14 wird derzeit für die Zertifizierung getestet.

Die MS-21 von Aeroflot werden mit 169 Sitzen bestuhlt sein, 153 davon in der Economy, 16 in der Business Class. Wifi ist für jeden der Jets angekündigt. Die Fluggesellschaft will die MS-21 sowohl auf nationalen als auch auf internationalen Routen einsetzen. Derzeit befindet sich der Jet noch in der Erprobungsphase.

Mehr zum Thema

Aeroflot ergänzt Flotte mit 50 MS-21

Am 8. Juni 2016 war es soweit: Premierminister <span class="st">Dmitri Medwedew</span> enthüllte die erste gebaute Irkut MS-21.

Russlands Regierung preist MS-21

MS-21-300: Hält der russische Jet, was er verspricht?

Hat die MS-21 Chancen gegen A320 Neo und 737 Max?

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier