Am 8. Juni 2016 war es soweit: Premierminister <span class="st">Dmitri Medwedew</span> enthüllte die erste gebaute Irkut MS-21.

Neue VerträgeRusslands Regierung preist MS-21

Der Kreml preist 40 neue Verträge für den Mittelstreckenjet MS-21. Was genau diese beinhalten, bleibt jedoch unklar.

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Flugzeuge von Boeing, Airbus und Co. sollen laut Russlands stellvertretendem Ministerpräsidenten Dmitri Rogozin in Zukunft russischen Passagiermaschinen weichen - sobald die Produktion der heimischen Flieger steigt. Dazu sollen Maßnahmen getroffen

werden, die ausländische Fabrikate unattraktiver machen. Schon 2019 sollen sie greifen.

Wie um zu beweisen, dass der Ersatz möglich sei, legte Handelsminister Denis Manturov jetzt Zahlen zum Erfolg der MS-21 vor. «Bei der Luftfahrtmesse Maks 2017 wurden 40 Verträge und Vereinbarungen unterzeichnet. Mit Unternehmen wie Aeroflot, Ir Aero und Red Wings», sagte er dem staatlichen Nachrichtenportal Sputnik. Für den Mittelstrecken-Flieger, nach dem Sukhoi Superjet 100 das zweite Flugzeug, das nach dem Ende der Sowjetunion entwickelt wurde, liegen laut dem Minister bisher 175 Bestellungen vor.

Zuwenig Flüge

Unklar blieb allerdings, was genau die 40 Verträge bedeuten. Denn bereits vor der Maks wurden die festen Orders mit 175 angegeben. An der Messe hatte der neue Flieger nicht einmal einen Auftritt. Laut United Aircraft Corporation, zu der Hersteller Irkut gehört, hat die MS-21 vor der Schau erst neun Flüge absolviert und das war nicht ausreichend.

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