Boeing 737 von Avelo Airlines: Für Abschiebeflüge genutzt.

USAAbschiebeflüge brocken Avelo Airlines Boykottaufruf ein

Die amerikanische Billigairline stellt ihre Flugzeuge für Deportationen zur Verfügung. Dafür erntet sie Kritik. Doch Avelo Airlines bleibt bei der Entscheidung.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Avelo Airlines ist eine der jüngeren Fluggesellschaften in den USA. 20 Boeing 737 fliegen mittlerweile für die Airline aus Houston. Das Geschäftsmodell: Billigflüge ab sekundären Zielen in den Vereinigten Staaten. Damit verdient Avelo Airlines zwar auch Geld. Dennoch musste sie, um im aktuellen Umfeld zu überleben, das Geschäftsmodell etwas anpassen. Und das kommt nicht überall gut an.

Denn die Airline entschied Anfang April, Abschiebeflüge für die Trump-Regierung durchzuführen. Dafür stationiert sie drei Boeing 737 am Mesa Gateway Airport in Arizona. Avelo-Chef Andrew Levy erklärte, die Flüge seien wichtig fürs Geschäft, weil sie unabhängig von Treibstoffpreisschwankungen und Konjunkturrisiken sind. So könne man das Kerngeschäft mit Linienflügen stabil weiterentwickeln.

«Zu wertvoll, um die Möglichkeit nicht zu nutzen»

«Nach eingehenden Überlegungen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass diese neue Möglichkeit zu wertvoll ist, um sie nicht zu nutzen, da sie uns helfen wird, unsere Finanzen zu stabilisieren und unsere Reise fortzusetzen», sagte Levy» laut der Zeitung The Middletown Press. Doch dafür erntet Avelo Airlines viel Kritik.

Verschiedene Politikerinnen und -politiker haben die Flüge verurteilt, etwa Ned Lamont und William Tong, Gouverneur und Generalstaatsanwalt in Connecticut, wo Avelo eine Basis unterhält. Dort kassiert die Airline auch Subventionen in Form von Steuervergünstigungen. In dem Bundesstaat wird aber erwogen, Unternehmen, die bei Abschiebungen helfen, die Subventionen zu streichen. Zudem gab es auch Proteste an Flughäfen und Petitionen, die Avelo aufrufen, die Flüge einzustellen.

Avelo erkennt «Gewicht dieser Bedenken»

«Wir lehnen die unmenschlichen Abschiebepraktiken der Trump-Administration ab, lehnen die Zusammenarbeit mit dem Bundesstaat Connecticut zur Unterstützung von Avelo ab, solange dieser an diesen Praktiken beteiligt ist, und verpflichten uns, Avelo zu boykottieren, solange das Unternehmen von Abschiebeflügen profitiert», heißt es zum Beispiel auf Change.org.

Avelo Airlines verteidigt die Entscheidung. Man erkenne das «Gewicht dieser Bedenken» zwar an. Die Praxis sei jedoch weder politisch motiviert noch neu, da die Fluggesellschaft die gleiche Art von Flügen bereits während der Regierung Biden durchgeführt habe.

Mehr zum Thema

ticker-avelo-airlines

Avelo Airlines erweitert Streckennetz ab McKinney um zwei Florida-Ziele

ticker-avelo-airlines

Avelo Airlines baut Angebot ab Dallas-McKinney auf neun Ziele aus

ticker-avelo-airlines

Avelo Airlines begrüßt zehnmillionsten Fluggast

ticker-avelo-airlines

Avelo Airlines startet als erste Fluggesellschaft Linienflüge ab McKinney bei Dallas

Video

Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 d aihz duesseldorf
Zum Abschied gab es für die D-AIHZ noch einen Wassersalut: Am Montag hat auch der letzte Airbus A340-600 von Lufthansa Düsseldorf und Deutschland verlassen.
Timo Nowack
Timo Nowack