Gepäckwagen vor Jet von Alaska Airlines: Die Fluggesellschaft baut aus.

Alaska AirlinesAirline-Manager müssen Koffer stapeln

Alaska Airlines fehlt es derzeit an Personal, das sich ums Gepäck der Reisenden kümmert. Nun sind die Manager aufgerufen, einzuspringen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eigentlich ist es eine gute Nachricht für die Fluglinien: Die Zahl der Flüge in den USA steigt zu Beginn des Sommers deutlich. Etliche Airlines, die in der Corona-Krise ihr Geschäft heruntergefahren haben, straucheln allerdings dabei, es stabil wieder hochzufahren.

Das spürten in den vergangenen Tagen etwa Passagiere von Southwest und American Airlines, die mit vielen Verspätungen zu kämpfen hatten - teilweise auch, weil noch nicht wieder genug Personal da ist. Alaska Airlines will solche Schwierigkeiten vermeiden. Allerdings hat auch sie an ihrer Basis in Seattle aktuell nicht genügend Bodenpersonal.

Manager sollen Gepäck transportieren

Andere Arbeitgeber wie der Online-Händler Amazon und die sich erholende Gastronomie suchen ebenfalls Mitarbeitende im unteren Lohnsektor. Um in der aktuellen Situation wieder konkurrenzfähig zu werden, hat Alaska-Airlines-Tochter McGee Air Services, die für das Gepäck zuständig ist, jetzt die Löhne durch Boni zumindest temporär angehoben.

Das reicht aber offenbar noch nicht. Die Fluggesellschaft bittet die Angestellten in der Verwaltung und die Manager, freiwillig Schichten zu übernehmen beim Verladen und Sortieren von Gepäck am Seattle-Tacoma Airport, wie die Zeitung Seattle Times berichtet.

Alaska erwartet fünf volle Schichten

Es gebe Lücken, die den Betrieb belasten würden, heißt es in einem Schreiben an die Mitarbeitenden, aus dem die Zeitung zitiert. «Die Erwartung ist, dass sich Mitarbeitende des Managements für fünf volle Schichten melden.» Wer mitmacht, erhält zuvor eine vier- bis fünfstündige Schulung am Computer und eine Einweisung bei der ersten Schicht.

Als Belohnung für den Einsatz winken Gratisflüge. Managerin Andrea Schneider hatte am 4. Juli um 6.30 Uhr ihre erste Schicht. Sie sei nicht sehr groß und kräftig, sagte Schneider gegenüber dem Blatt. Daher sei es eine Herausforderung gewesen, die Koffer auf die Gepäckwagen zu stapeln. Dennoch habe es Spaß gemacht.

Kritik an der Führungsetage

Ein anderer Manager, der namentlich nicht genannt werden wollte, sagte dagegen, er und viele Kollegen würden sich nicht um die Aushilfsjobs reißen. Er wirft der Führungsetage der Airline vor, die Bezahlung des Bodenpersonals auf Kosten der Stabilität niedrig zu halten.

Mehr zum Thema

Auch Delta Air Lines nahm die Technologie unter die Lupe, setzte die Tests aber in der Pandemie aus.

Delta verleiht Mitarbeitern Superkräfte

Flughafen Stuttgart: Das Exoskelett entlastet den Rücken.

Flughafen Stuttgart testet Roboteranzüge

Die neue Lackierung auf der Boeing 737: In schwarz-orange-braunen Farben kommt der Jet daher.

Alaska Airlines färbt eine Boeing 737 orange-braun-schwarz

ticker-alaska-air

FAA droht Alaska Airlines mit Geldstrafe wegen betrunkenen Fluggästen

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies