Team Clima aus Australien: Neuartiger Sprit.

Junge Innovationen für Airbus

Manchmal tut ein frischer Blick von außen gut. Airbus rief daher Studenten aus aller Welt auf, Innovationen vorzustellen. Nun stehen die Finalisten fest.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Energie, Beladung, Elektronik – die Ideen und Anwendungsbereiche der Finalisten des Wettbewerbs «Fly your Ideas» von Airbus sind ziemlich abwechslungsreich. Der europäische Flugzeugbauer ruft jährlich Studenten aus aller Welt dazu auf, ihre Innovationen vorzustellen, die die Luftfahrt weiterbringen könnten. Dieses Jahr schafften es mehr als 2550 junge Forscher in 620 Teams in die erste Runde. In der zweiten waren noch 440 Studenten in 102 Teams dabei. Die Gewinner erhalten 30'000 Dollar – und eine ganze Menge an Medienaufmerksamkeit. Der ein oder andere der ehemaligen Sieger landete inzwischen auch bei Airbus als Angestellter oder zumindest Praktikant.

Doch dafür muss man sich ziemlich ins Zeug legen. In die Finalrunde schafften es nur noch fünf Teams. Sie kommen aus Australien, Brasilien, Indien, Italien und Malaysia. Und sie alle schlugen sich diverse Nächte um die Ohren, um eine Chance zu bekommen, ihr Projekt vorzustellen.

Das sind die fünf Finalisten:

Team Clima, Australien: Die Studenten des Royal Melbourne Institute of Technology stellen eine neue Antriebsform vor. Mit einer Mischung aus nachhaltig gewonnenem Methangas und Erdgas sollen künftig Jets abheben. Extra für den Treibstoff entwarfen die Studenten einen speziell gedämmten Flügeltank.

Team Levar, Brasilien: Die Studenten der Universität São Paulo haben ein Be- und Entladesystem für Gepäck entwickelt, das die Wartezeit am Gate verkürzen soll. Die Arbeiter werden mit einer Technik entlastet, die mit Luftkissen funktioniert. Die Inspiration holten sich die Teilnehmer beim Air Hockey.

Team Avas, Indien: Das Team der SRM Universität in Chennai will den Lärm reduzieren, den die Turbinen verursachen. Sie versuchen das duch neue Verbundwerkstoffe und intelligente Formen.

Team Flybrid, Italien: Ein Hybrid-Turboprob-Flugzeug für den Regionalverkehr stellen die Studenten der technischen Universität Mailand vor. Ein großer Teil des Antriebs stammt aus Batterien, die am Boden aufgeladen wurden.

Team Embarker, Malaysia: Die Studenten der Putra Universität in Malaysia lassen auch die Passagiere an der Energiegewinnung teilhaben. In der sich selbst aufladenden Flugzeugkabine sorgen spezielle Sitze aus Verbundmaterialien dafür, dass die Körperwärme der Passagiere ausreicht, kleinere Elektronik an Bord zu betreiben.

Sehen Sie sich oben in der Bildergalerie erste Fotos zu den Projekten an.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Frankreich lässt neue Airbus-Drohne für Marineeinsatz zu

ticker-airbus-konzern-

USA sehen Airbus-Kredit als Gefahr für Handelsfrieden

ticker-airbus-konzern-

Airbus steigert Umsatz und Gewinn in den ersten neun Monaten

ticker-airbus-beluga

Airbus und Air France-KLM bündeln A350-Ersatzteilversorgung

Video

Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 d aihz duesseldorf
Zum Abschied gab es für die D-AIHZ noch einen Wassersalut: Am Montag hat auch der letzte Airbus A340-600 von Lufthansa Düsseldorf und Deutschland verlassen.
Timo Nowack
Timo Nowack