Team Clima aus Australien: Neuartiger Sprit.

Junge Innovationen für Airbus

Manchmal tut ein frischer Blick von außen gut. Airbus rief daher Studenten aus aller Welt auf, Innovationen vorzustellen. Nun stehen die Finalisten fest.

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Energie, Beladung, Elektronik – die Ideen und Anwendungsbereiche der Finalisten des Wettbewerbs «Fly your Ideas» von Airbus sind ziemlich abwechslungsreich. Der europäische Flugzeugbauer ruft jährlich Studenten aus aller Welt dazu auf, ihre Innovationen vorzustellen, die die Luftfahrt weiterbringen könnten. Dieses Jahr schafften es mehr als 2550 junge Forscher in 620 Teams in die erste Runde. In der zweiten waren noch 440 Studenten in 102 Teams dabei. Die Gewinner erhalten 30'000 Dollar – und eine ganze Menge an Medienaufmerksamkeit. Der ein oder andere der ehemaligen Sieger landete inzwischen auch bei Airbus als Angestellter oder zumindest Praktikant.

Doch dafür muss man sich ziemlich ins Zeug legen. In die Finalrunde schafften es nur noch fünf Teams. Sie kommen aus Australien, Brasilien, Indien, Italien und Malaysia. Und sie alle schlugen sich diverse Nächte um die Ohren, um eine Chance zu bekommen, ihr Projekt vorzustellen.

Das sind die fünf Finalisten:

Team Clima, Australien: Die Studenten des Royal Melbourne Institute of Technology stellen eine neue Antriebsform vor. Mit einer Mischung aus nachhaltig gewonnenem Methangas und Erdgas sollen künftig Jets abheben. Extra für den Treibstoff entwarfen die Studenten einen speziell gedämmten Flügeltank.

Team Levar, Brasilien: Die Studenten der Universität São Paulo haben ein Be- und Entladesystem für Gepäck entwickelt, das die Wartezeit am Gate verkürzen soll. Die Arbeiter werden mit einer Technik entlastet, die mit Luftkissen funktioniert. Die Inspiration holten sich die Teilnehmer beim Air Hockey.

Team Avas, Indien: Das Team der SRM Universität in Chennai will den Lärm reduzieren, den die Turbinen verursachen. Sie versuchen das duch neue Verbundwerkstoffe und intelligente Formen.

Team Flybrid, Italien: Ein Hybrid-Turboprob-Flugzeug für den Regionalverkehr stellen die Studenten der technischen Universität Mailand vor. Ein großer Teil des Antriebs stammt aus Batterien, die am Boden aufgeladen wurden.

Team Embarker, Malaysia: Die Studenten der Putra Universität in Malaysia lassen auch die Passagiere an der Energiegewinnung teilhaben. In der sich selbst aufladenden Flugzeugkabine sorgen spezielle Sitze aus Verbundmaterialien dafür, dass die Körperwärme der Passagiere ausreicht, kleinere Elektronik an Bord zu betreiben.

Sehen Sie sich oben in der Bildergalerie erste Fotos zu den Projekten an.

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