Werbung für den A330 and der Fassade von EADS in Toulouse: Neue Pläne.

Airbus pimpt A330

Der europäische Flugzeugbauer erhöht die Reichweite seines Bestsellers A330-300 erneut. So will er gegen Boeings attraktive B787-9 und B777-200ER ankommen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

56 Stück verkaufte Airbus in diesem Jahr bislang. Der A330 gehört damit nach wie vor zu den Kassenschlagern des Flugzeugbauers. Vergangene Woche wurden gerade erste Flieger des Typs and die taiwanesische Neukundin Trans Asia Airways ausgeliefert, die französische Corsair übernahm den erste Flieger des Typs A330-300. Seit dem Start des Programms in den Neunzigerjahren wurden insgesamt schon mehr als 1200 Exemplare abgesetzt. Doch Erzrivale Boeing bedroht den Erfolg des europäischen Flugzeugbauers mit seinem A330 zunehmend. Denn der neue Dreamliner in der Version B787-9 kommt mit 250 bis 290 Passagieren auf bessere Werte - ein maximales Startgewicht von 251 Tonnen und eine Reichweite von bis zu 15'750 Kilometern. Und die B777-200ER fliegt 300 bis 440 Reisende und einem Startgewicht von 298 Tonnen 14'305 Kilometer weit. Airbus droht da mit seinem A330 zwischen Stuhl und Bank zu fallen.

Bereits im Juli reagierte man deshalb in Toulouse und erhöhte die Reichweite des A330-300 mit seinen 300 Passagieren beim Startgewicht um 5 auf 240 Tonnen und bei der Reichweite um 740 auf 11'020 Kilometer. Doch das reicht offenbar noch nicht. Nun verbessert der Konzern das maximale Startgewicht nochmals, dieses Mal auf 242 Tonnen. Die Reichweite wird auf 11'300 Kilometer angehoben. Dadurch können nun Destinationen wie Kuala Lumpur und Frankfurt direkt miteinander verbunden werden. Die zusätzliche Reichweite beim A330-300 erreicht Airbus durch eine Freigabe des Zentraltanks in den Tragflächen, der bislang nicht benutzt wurde. Auch der A330-200 wird mit 242 Tonnen etwas weiter fliegen können. Die verbesserten Flieger sollen ab 2015 verfügbar sein.

Höhere Produktionsrate

Derweil fährt Airbus die Produktion des A330 herauf. «Wir liefern derzeit mehr Exemplare pro Monat aus als je zuvor», erklärt Programmdirektor Patrick Piedrafita in einer Mitteilung. Und das werde so weiter gehen - auch dank der kontinuierlichen Verbesserungen.

Mehr zum Thema

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.

Airbus A350-1000 ULR glückt Australien-Debüt

ticker-airbus-konzern-

Airbus startet Hybrid-Elektroprojekt für Verkehrsflugzeuge

Airbus A321 XLR: Airbus verpasst auch dem Rest der A320-Neo-Famile Updates vom Airbus A321 XLR.

Airbus macht den A321 Neo besser – mit Technik aus dem Airbus A321 XLR

Der A321 Neo erhält Aufsätze an den Flügelenden: So testet Airbus die künftigen, sehr langen Tragflächen.

Airbus simuliert die neuen Wunderflügel mit einem Airbus A321 Neo - mit Fünfmeter-Aufsätzen

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil