Airbus A380: Für Pilgerfahrten geeignet.

Voller SuperjumboAirbus umgarnt Saudia mit Mekka-A380

Die arabische Airline hatte bereits erklärt, sich für den Superjumbo zu interessieren. Nun scheint es von Airbus ein konkretes Angebot für einen Spezial-A380 zu geben.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Der Airbus A380 hat es nicht leicht. Auch bei der Luftfahrtmesse Dubai Air Show konnte der europäische Flugzeugbauer keinen neuen Auftrag für seinen Superjumbo an Land ziehen. Zusätzlich treffen Airbus die Pleiten der russischen Transaero und der japanischen Skymark. Beide hatten A380 geordert. Um diese doch noch an den Mann zu bringen, arbeitet man bei Airbus hart.

Und diese harte Arbeit scheint Früchte zu tragen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Wie Airbus' Manager für den Nahen Osten, Habib Fekih erklärte, habe man Saudia – auch Saudi Arabian Airlines genannt – ein konkretes Angebot unterbreitet. Er ist überzeugt, dass die Fluggesellschaft den Airbus A380 in der Spezialkonfiguration gut gebrauchen kann, die kürzlich von Emirates eingeführt wurde. Die Golfairline hat Mitte November den ersten Zweiklassen-A380 in Betrieb genommen. In ihn passt die Rekordzahl von 615 Passagieren.

Airbus A380 eignet sich für Pilgerfahrten

Diese Konfiguration habe man auch Saudia angeboten, so Fekih. Für Saudia könnte der A380 Sinn machen, um Pilger in der Zeit des Haddsch nach Jeddah zu fliegen, von wo aus sie weiter nach Mekka reisen. In kurzer Zeit müssen in dieser Zeit riesige Menschenmengen transportiert werden. Da bietet sich der Superjumbo an. Saudia hat denn auch bereits erklärt, man prüfe den Airbus A380. Nun scheint das Ganze sich zu einem Angebot zu entwickeln.

Airbus erkannte Pilgerfahrten von Muslimen schon vor einiger Zeit als interessante Einsatzart für den A380 an. Denn Gläubige können nicht nur zum Haddsch nach Mekka reisen, sondern für die kleine Pilgerfahrt Umra das ganze Jahr über. Und das wird zunehmend gemacht. Die Zahl der Umra-Pilger nimmt zu. Dadurch wird die Saison neun Monate lang.

Andere potenzielle Käufer

Sollte es zu einer Bestellung kommen, wäre es für Airbus angesichts der aktuellen Bestellungssituation eine Art Erlösung. Und es dürfte nicht die letzte sein. Mit zwei Fluggesellschaften seien die Verhandlungen über einen A380-Kauf schon weit fortgeschritten, erklärte Verkaufschef John Leahy kürzlich. Eine sei an 20 Airbus A380 interessiert, die andere an 10 bis 12. Insgesamt seien 15 Airlines interessiert am Airbus A380.

Mehr zum Thema

airbus a380 emirates amsterdam schiphol

Airbus A380 von Emirates braucht drei Stunden von der Piste bis zum Gate

Die D-AIMA, hier auf einem Archivbild: Jürgen Raps lieferte das Flugzeug aus.

Lufthansa nimmt mit einer speziellen Geste Abschied von Jürgen Raps

bc739bf0-11d1-4748-a304-92a74b617b68

Qantas’ letzter reaktivierter Airbus A380 nach erstem kommerziellen Flug bereits wieder gegroundet

Jürgen Raps: Er hatte von der Lufthansa-Chefetage den Auftrag erhalten, eine «astreine, fehlerfreie Einführung» sicherzustellen.

Warum Jürgen Raps den Airbus A380 derart liebte

Video

airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack