Kinder mit Skymark-Pappmodell: Die richtige Luftfahrt ist leider etwas komplizierter.

SanierungsplanAirbus torpediert Skymarks Rettungsplan

Die kriselnde japanische Fluggesellschaft reichte ihren Restrukturierungsplan bei Gericht ein. Doch die zwei größten Gläubiger drohen damit, den Plan platzen zu lassen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Masahiko Ichie hat keine leichte Aufgabe. Der Manager der Development Bank of Japan mit viel Erfahrung in der Luftfahrtbranche soll künftig als Präsident Skymark Airlines vorstehen. Die japanische Billigfluggesellschaft hatte im Januar Gläubigerschutz beantragt und arbeitete seither einen Überlebensplan aus. Am Freitag (29. Mai) wurde der am Bezirksgericht Tokio eingereicht. Doch es gibt Widerstand.

Kern des Planes ist eine Herabsetzung des Kapitals auf Null mit nachfolgernder Kapitalerhöhung um 18 Milliarden Yen oder umgerechnet 133 Millionen Euro. Dabei werden die Development Bank of Japan und die Sumitomo Mitsui Financial Group 33,4 Prozent der neuen Aktien zeichnen, die Finanzgesellschaft Integral 50,1 Prozent. Mit 16,5 Prozent wird auch ANA All Nippon Airways Aktionärin. Die Fluglinie wird zur Partnerin von Skymark und erhält Zugang zu wertvollen Landerechten am überfüllten Flughafen Tokio Haneda.

Skymark soll mehr Airbus-Jets einsetzen

Neben Kapitalmaßnahmen greift Skymark im Betrieb durch. Zum einen wurde eine Neupositionierung der Marke vorgenommen. Auch die Airbus A330 wurden stillgelegt. Die Flotte wird auf Boeing 737 vereinheitlicht.  Doch genau das könnte nun zum Knackpunkt werden. Denn Airbus und das stark auf Airbus-Jets setzende Leasingunternehmen Intrepid Aviation sind als die größten Gläubiger gegen den vorgelegten Plan. Sie stören sich daran, dass Skymark nur noch auf Maschinen von Boeing setzten will. Airbus fordert von Skymark rund 610 Millionen Euro als Entschädigung für die Abbestellung von sechs A380.

Offenbar fordern Intrepid und Airbus, dass mehr Airbus-Flieger benutzt werden. Ihr Wort hat Gewicht. Zusammen vereinigen sie 60 Prozent der Schulden auf sich. Sie können den Plan also platzen lasen. Doch wie ein Vertreter von Skymark erklärte, wolle man intensive Gespräche mit den beiden Unternehmen führen. Man sei überzeugt, bis Ende Juli doch noch eine Lösung finden zu können.

Mehr zum Thema

Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.

Warum wenige Jahre alte Airbus und Boeing-Flugzeuge schon verschrottet werden

ticker-frankreich

Frankreich bestellt acht Airbus-Drohnen U050 Capa-X

Airbus A330 von Discover Airlines: Das Flugzeug ist der erste Airbus, der mit Aeroshark nachgerüstet wird.

Dieser Airbus wird gesharkt: In Dresden bekommt erstmals ein Airbus A330 die sparsame Haifischhaut

Der Airbus-A350-F-Prototyp mit der Seriennummer 700: Trägt einen Paketlook, der aus einem Designwettbewerb hervorgegangen ist.

Anonymer Kunde bestellt acht Airbus A350 F

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies