Der Airbus A321 XLR mit der Seriennummer MSN 11058 auf einem Foto von Mitte Mai: Auf dem Leitwerk ...

Bild von Moskau ausgetauschtAirbus tilgt Russland vom A321 XLR

Ursprünglich wollte der Flugzeugbauer neben anderen Orten der Welt auch Moskau auf den Leitwerken der Prototypen des A321 XLR zeigen. Doch Airbus hat die russische Metropole durch eine nordamerikanische ersetzt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der Angriffskrieg gegen die Ukraine hat nicht nur zu Sanktionen gegen Russland geführt. Viele Personen, Organisationen und Firmen wollen auch Zeichen setzen, die freiwillig sind und nicht verpflichtend. Das hat nun auch Airbus getan, wenn auch in aller Stille.

Es geht um die beiden Prototypen des Airbus A321 XLR. Die Flugzeuge mit den Seriennummern 11058 und 11000 tragen auf der Heckflosse groß das Wort Neo. In den Konturen der Buchstaben sind verschiedene Orte aus der ganzen Welt zu sehen, etwa die Freiheitsstatue bei New York, der Eiffelturm in Paris oder die Moai-Statuen auf der Osterinsel.

Québec statt Moskau

Beim A321 XLR 11058 war Mitte Mai aber plötzlich mit einer Stelle auf dem Seitenleitwerk zu sehen, die weiß abgeklebt war. Wie aeroTELEGRAPH erfuhr, befand sich darunter zuvor ein Bild der russischen Hauptstadt Moskau, der Rote Platze mit Basilius-Kathedrale. Und die wollte der Flugzeugbauer nicht mehr zeigen, wenn das Flugzeug erstmals fliegt.

Ein Sprecher des Flugzeugbauers bestätigt: «Die Destination Moskau wurde auf dem Seitenleitwerk durch Québec ersetzt.» Auf Fotos der Maschine mit der Seriennummer 11000, die schon das Testkennzeichen F-WXLR trägt, ist es auf Fotos schon zu sehen: Auf der linken Seite des Leitwerks ist zwischen den anderen Orten das Luxushotel Château Frontenac im kanadischen Québec zu erkennen. «Kanada steht ganz oben auf der Liste der Ziele der künftigen A321-XLR-Kunden», erklärt der Airbus-Sprecher.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie die Leitwerke mit den abgebildeten Orten.

Mehr zum Thema

Airbus A321 XLR: Der Erstflug steht kurz bevor.

Airbus A321 XLR hebt nächste Woche zum Erstflug ab

Airbus A321 XLR über Ostkanada: Die Airline stockt ihren Auftrag auf.

Air Canada besorgt sich Nachschub an Airbus A321 XLR

Der erste Airbus A321 XLR: Die Zertifizierung steht noch aus.

Der A321 XLR und die Herausforderungen des neuen Tanks

airbus a320 neo lufthansa

Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr: «Was Pratt & Whitney macht, ist richtig»

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin